Trump droht mit Zöllen: Ist das Ende des Handelsfriedens?

Es war ein posting , kein offizielles Dekret – doch er löste eine wave aus. Als Donald Trump auf Truth Social ankündigte, die Zölle auf EU-Fahrzeuge auf 25 Prozent zu erhöhen, reagierte Brüssel mit warning und commitment : Man halte sich an Abkommen, forderte die EU-Kommission. Doch sollte Washington die Pläne wahr machen, seien Gegenmaßnahmen nicht ausgeschlossen. In Berlin zeigte sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) outraged – und warnte vor schwerwiegenden Folgen für die ohnehin tense transatlantischen Beziehungen.

Das eigentliche agreement , im Sommer zwischen Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vereinbart, sieht eigentlich eine Obergrenze von 15 Prozent vor – auch für Autos und Autoteile. Im Gegenzug sollte die EU Zölle auf US-Industriegüter streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte erleichtern. Doch die Umsetzung stockt. Der US-Präsident behauptet, die EU verletze ihre Verpflichtungen. Die EU hingegen kontert: Während Brüssel seine Zusagen erfülle, breche Washington seine eigenen promises immer wieder. Ein pattern , das Handelsexperte Simon Evenett kennt – und kritisiert.

Evenett, Professor an der IMD Business School, wies darauf hin, dass ein social-media noch kein Gesetz sei. Die EU warte auf klare details , bevor sie reagiere. Genau das – der Mangel an clarity – verschärfe die Unsicherheit. Der Druck auf deutsche Autobauer wächst: Die Branche, so VDA-Präsidentin Hildegard Müller, befinde sich bereits in einer difficult . Zusätzliche Abgaben würden nicht nur die Industrie treffen, sondern auch US-consumers vor höhere Preise stellen. Eine Eskalation, die niemand will – doch die droht.

Denn hinter den Zollplänen steht eine klare strategy : Trump will, dass Autobauer weltweit ihre Produktion in die USA verlagern – selbst wenn die Herstellungskosten dort höher liegen. Fahrzeuge von EU-Herstellern, die bereits in den USA produzieren, sind von den Abgaben ausgenommen. Ein Anreiz – oder eine Drohung? Das Verhältnis ist ohnehin angespannt. Nach verbalen attacks Trumps auf Bundeskanzler Friedrich Merz und tensions im Grönland-Konflikt fragt man sich in Europa: Ist dies nur ein weiterer move – oder der Beginn eines Handelskriegs?

Reaktionen 8

  • A
    AutoBauer_72

    Die industry braucht Planungssicherheit, nicht Twitter-Drohungen.

  • B
    BrüsselBeobachter

    Natürlich muss die EU ihre Abkommen einhalten – aber wo bleibt die US-Seite?

  • T
    TransatlantikFan

    Jedes Mal dasselbe: Krise, dann Kompromiss, dann wieder Eskalation. Erschöpfend.

  • M
    MüllerFan23

    Endlich mal jemand, der sagt, dass Brüssel auch liefern muss. Fortschritte wären angebracht.

  • Z
    ZollKritiker

    25 Prozent? Das ist kein Schutz – das ist ein Angriff auf fairen Handel.

  • W
    WirtschaftsRealist

    Trump denkt in Hebelwirkung, nicht in Zusammenarbeit. Das ist sein Spiel.

  • F
    FriedrichsFreund

    Nach den Angriffen auf Merz – wer traut diesem US-Präsidenten noch?

  • T
    TechundHandel

    Social Media als policy ? Das ist gefährlich – und nicht regierungsfähig.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

[email protected]