Union Berlin taumelt weiter: Eta-Wechsel noch ohne Wirkung | Sport
Die Talfahrt reißt nicht ab: Auch unter neuer leadership bleibt Union Berlin weiter im Abstiegssumpf. Marie-Louise Eta (34) gab mit ihrem Debüt als erste Frau als Cheftrainerin in der Bundesliga-Geschichte ein historical moment , doch der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Nach der 1:3-Pleite in Heidenheim und der Entlassung von Steffen Baumgart folgte nun die nächste Niederlage – 1:2 gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg. Damit rutscht Union weiter ab und hat nun sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16, derzeit besetzt von St. Pauli.
Die urgency könnte kaum größer sein. Am Freitag steht das Spiel gegen RB Leipzig an (20.30 Uhr), und Union braucht dringend einen Sieg. In den letzten 15 Partien gelangen nur zwei victories – ein armseliger Ertrag, der den Abstiegskampf real werden lässt. Kapitän Christopher Trimmel (39) beschreibt die Saison als ständiges rollercoaster : „Man hatte immer wieder gute Spiele, sehr gute Spiele wie in Freiburg mit Viererkette, sehr stabil, wo wir gemeinsam verteidigt haben. Und dann gab es Spiele wie in Heidenheim, wo wir uns komplett anders präsentiert haben. Und das geht gefühlt schon die ganze Saison so.“
Zwar zeigte die Mannschaft unter Eta mehr effort und feuerte mit 27 Torschüssen – so viele wie nie zuvor in einem Bundesliga-Spiel – auf das gegnerische Tor. Doch aus der Dominanz wurde kein Punktgewinn. Die neue coach bleibt also ohne Erfolgserlebnis. Es ist die alte Leier: Union spielt gegen schwächere Teams oft unter Wert. Und diesmal profitierten die Wölfe, die zuvor zwölf Spiele ohne Sieg blieben, von der Schwäche und nahmen drei Punkte mit. Auch die competition punktet, was die Lage zusätzlich verschärft.
Trotz allem gibt es noch Hoffnung. Das Polster aus der Hinrunde hält – mit 32 Punkten ist die Lage nicht aussichtslos. Aber ein unnötig nervous finale soll durch den Trainerinnen-Wechsel verhindert werden. Trimmel betont: „Wir wissen, wie eng es ist. Heidenheim spielt keinen schlechten Fußball und holt jetzt Punkte, Wolfsburg gewinnt gegen uns. Es ist eine Situation, die wir ernst nehmen. Doch nach einem Trainerwechsel braucht es Zeit, Inhalte in die Mannschaft zu bringen.“ Die challenge ist klar: schnelle Stabilisierung, mehr consistency – und endlich Siege.
Historisches Debüt hin oder her – ohne Punkte ist leadership Führung erstmal nur Theorie. Die Mannschaft wirkt verunsichert.
27 Torschüsse und trotzdem verloren? Da fehlt einfach die efficiency Effizienz im Abschluss. Das ist frustrierend.
Respekt an Trimmel, der immer ehrlich ist. Aber diese rollercoaster Auf-und-Ab-Dynamik zermürbt langsam die Fans.
Ein Punkt nach zwei Spielen unter Eta – das ist kein turnaround Wendepunkt, sondern Fortsetzung der Krise.
Sie hat erst ein Spiel. Gib ihr Zeit, die tactics Taktik reinzubringen. Es geht nicht von heute auf morgen.
Wenn Union weiter so spielt, brauchen wir uns keine Sorgen mehr machen. Der gap Abstand wird sicherer.
Endlich ein Sieg! Aber ehrlich – gegen Union ist das kein big win großer Erfolg, eher ein Notnagel.
Die urgency Dringlichkeit ist da, aber die Umsetzung fehlt. Jeder weiß, was auf dem Spiel steht.