Selenskyj warnt vor Folgen des Irankriegs für Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt: Der ongoing war im Nahen Osten könnte die military support für die Ukraine weiter schwächen. Besonders beunruhigt zeigte er sich im ZDF über die verlangsamten weapons deliveries . „Wenn der Krieg im Iran länger andauert, dann wird es weniger Waffen für die Ukraine geben“, sagte er – ein klarer Hinweis auf die begrenzten Kapazitäten westlicher Rüstungsindustrien unter steigendem global pressure .

Besonders kritisch sieht Selenskyj die Nutzung des Patriot-Systems durch die USA im Iran-Konflikt. „Wir haben so ein Defizit gerade schon, schlimmer geht es nicht mehr“, betonte er. Gleichzeitig fehlten ihm Schlüsselverhandlungspartner wie Jared Kushner und Steve Witkoff, die mit Iran-Gesprächen beschäftigt seien. Das zeige, dass die USA ihren strategic focus vorübergehend vom Krieg in der Ukraine abwenden – eine Entwicklung, die auch Russland beobachte.

Selenskyj betonte jedoch, dass der Konflikt im Nahen Osten eine global challenge sei, „der Krieg der ganzen Welt“. Er bot Hilfe aus ukrainischer operational experience an, etwa bei der Sicherung der Straße von Hormus, wo die Ukraine Know-how aus der Sperrung des Schwarzen Meeres einbringen könnte. Auch gegenüber den USA habe man Unterstützung angeboten – ein seltenes Signal militärischer Gegenseitigkeit in einer asymmetrischen Allianz.

Politisch nutzte Selenskyj die Gelegenheit, um auf brüchige transatlantic unity hinzuweisen. Er räumte ein, dass US attention derzeit nicht bei der Ukraine liege. Russland freue sich über diese division , sagte er – und betonte erneut, dass nur ein harter international pressure Moskau einschüchtern könne. Deutschland bezeichnete er als wichtigsten strategic partner in der EU: „Deutschland hilft mehr.“

Reaktionen 6

  • L
    LenaM

    Wenn die USA ihre Patriot-Systeme anders einsetzen, bleibt für uns kaum noch was übrig. Das ist ein echtes security risk .

  • T
    Timo_R

    Selenskyj will Druck machen, aber die Welt hat einfach mehrere crises gleichzeitig. Die Aufmerksamkeitsökonomie ist begrenzt.

  • A
    Anja.K

    Dass Deutschland jetzt als leading supporter gilt, zeigt, wie sehr sich die political landscape verändert hat.

  • D
    DerBauer

    Waffenproduktion braucht Zeit und Rohstoffe. Wenn der global market unter Druck steht, steigen auch die delivery times – logisch.

  • N
    NilsV

    Interessant, dass die Ukraine nun auch mit strategic advice helfen will. Das ist mehr als nur military aid .

  • P
    PaulaZ

    Aber wo bleibt eigentlich die öffentliche Aufmerksamkeit hierzulande? Alles dreht sich um den Iran – die Ukraine rückt in den background .

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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