Iran plant Maut in der Straße von Hormuz – Singapur warnt vor globalem Risiko

Angesichts der Ankündigung Irans, a fee für die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz zu erheben, hat sich Singapurs Außenminister Vivian Balakrishnan klar positioniert. Obwohl der Stadtstaat weit entfernt liegt, berührt die Entscheidung Singapur direkt – denn auch hier verläuft eine der wichtigsten shipping routes der Welt.

»Aus Prinzip, und nicht weil wir uns auf eine Seite stellen, kann ich nicht an negotiations über eine sichere Durchfahrt von Schiffen oder fee payments teilnehmen«, erklärte Balakrishnan vor dem Parlament. Er berief sich auf das Uno-Seerechtsübereinkommen UNCLOS, das die Freiheit der Schifffahrt als grundlegendes Recht festlegt – kein Privileg, das Einzige Staaten verhandelbar machen dürfen.

Der Minister wies darauf hin, dass die Straße von Malakka – direkt vor Singapurs Küste – noch enger sei als die von Hormuz. »Am schmalsten Punkt ist die Straße von Hormuz 21 Seemeilen breit. Raten Sie mal, wie breit die schmalste Stelle der Straße von Singapur ist. Es sind less than zwei Seemeilen.« Eine Maut dort wäre undenkbar – und würde den internationalen trade massiv stören.

Bisher hat Singapur im Iran-Konflikt eine neutrale Haltung bewahrt, obwohl das Land stark von oil imports aus der Region abhängt. Die Pläne Irans, eine Maut von einem US-Dollar je Barrel Rohöl einzuführen, werden als Versuch gesehen, den reconstruction zu finanzieren. Doch eine solche decision könnte das fragile public trust in die Stabilität globaler Seewege erschüttern.

Kommentare 6

  • N
    NinaB

    Wenn sogar Singapur Alarm schlägt, dann ist das kein local issue mehr, sondern eine globale crisis für den shipping market .

  • M
    Markus_T

    Die Freiheit der Schifffahrt ist kein detail , sondern das Fundament des Welthandels. Wer das untergräbt, spielt mit dem global economy .

  • L
    Linda28

    Interessant, wie political pressure plötzlich auch small states zwingt, Stellung zu beziehen – selbst wenn sie neutrality wollen.

  • J
    Jan_H

    Ein Dollar pro Barrel klingt erstmal wenig, aber bei Millionen von Barrel pro Tag wird das schnell eine huge cost für die energy market .

  • F
    FelixK

    Die international law ist klar: territorial waters ja, aber transit rights müssen gewährleistet bleiben. Iran spielt mit dem legal risk .

  • C
    ClaraW

    Was, wenn andere Länder das als Präzedenzfall nehmen und auch tolls auf wichtigen sea routes einführen? Das wäre das Ende der open seas .