Polizeieinsatz! Kreisliga-Derby endet in Massenprügelei
Ein vermeintlich sportlicher Nachmittag im Berliner Stadtteil Hellersdorf nahm am Sonntag eine gewalttätige Wende: Nach einem klaren 6:0-Sieg der 4. Mannschaft von BSV Eintracht Mahlsdorf gegen den Hellersdorfer FC eskalierte das sogenannte Lokalderby außerhalb des Spielfelds. Obwohl die Partie über 90 Minuten hinweg diszipliniert blieb und vom Schiedsrichter gut kontrolliert wurde, entlud sich die angespannte atmosphere unmittelbar nach dem Abpfiff in einer Massenschlägerei zwischen Zuschauern und Spielern.
Wie Trainer Oliver Kiesewetter gegenüber FuPa erklärte, sei man zunächst respektvoll mit dem Ergebnis umgegangen. Auf dem Weg in die Kabine kam es jedoch zu verbal clashes zwischen Fans des Gastteams und Spielern. Ein erster Faustschlag zwischen einem HFC-Spieler und einem Zuschauer löste eine Kettenreaktion aus – innerhalb von Sekunden formierte sich eine crowd fight , aus der es zu weiteren körperlichen Auseinandersetzungen kam. Laut BZ sollen bis zu 20 Personen beteiligt gewesen sein.
Die Heimmannschaft hielt sich bewusst zurück: Ein Spieler ordnete an, dass die Mannschaft auf dem Platz blieb, um nicht in die violence hineingezogen zu werden. Währenddessen verlagerte sich das Chaos Richtung Kabinentrakt – ein Bereich, den die Mahlsdorfer kaum mitbekamen. Stattdessen rückte die Polizei mit erheblichem Aufgebot an: vier Streifenwagen, eine Gruppenstreife und Zivilfahnder sicherten die Lage. Auch die Feuerwehr war vor Ort, doch alle drei injured lehnten eine Behandlung ab.
Trotz des klaren sportlichen Erfolgs bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Kiesewetter äußerte personal frustration : „Wir haben einen schönen Derbysieg geholt. Dass das von solchen Ausschreitungen überschattet wird, ärgert mich sehr.“ Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Ein Fall, der nicht nur die sportliche integrity des Amateursports infrage stellt, sondern auch die Sicherheit auf unteren Ligenplätzen neu diskutieren lässt.
Ein 6:0 ist schon harsh hart, aber das rechtfertigt keine Gewalt. Wo bleibt die sportsmanship Fairness?
Hellersdorf ist kein No-Go, aber bei jedem Derby wird es ein bisschen tense angespannter. Diesmal ist es komplett außer Kontrolle geraten.
Die Jungs haben richtig reagiert, auf den Platz zu bleiben. Mitten reinlaufen wäre reckless leichtsinnig gewesen. Respekt an die Mannschaft für die calm response gefasste Reaktion.
Vier Streifenwagen – das zeigt, wie ernst die Lage war. Solche public disturbances öffentlichen Unruhen kosten Ressourcen, die anderswo gebraucht werden.
Warum immer die Fans? Die Spieler trainieren, die Trainer planen – und am Ende entscheidet die drama Dramatik auf den Rängen.
Ein Amateurspiel, und trotzdem braucht es security measures Sicherheitsvorkehrungen. Vielleicht sollten kleinere Vereine mehr auf Konfliktprävention setzen.