Nachts nach Kabul: Die Rückkehr der Abschiebungen
Mitten in der night hebt ein Flugzeug vom Flughafen Leipzig/Halle ab – kein regulärer Linienflug, sondern eine charter , die 25 abgeschobene Männer nach Kabul bringt. An Bord: Bundespolizisten, die die Abschiebung begleiten, und Männer, die wegen schwerer offenses wie Diebstahl, Drogenhandel oder gar Gruppenvergewaltigung auffällig wurden. Der Airbus A320 der türkischen airline Freebird macht zunächst in Trabzon Halt – doch das Ziel ist klar: die Rückkehr in das Land, das viele von ihnen vor Jahren als refugee verließen.
Die Bundesregierung unter Innenminister Alexander Dobrindt setzt damit ihre harte migration -Linie fort. Er spricht von einer „Migrationswende“ – ein Schlagwort, das für mehr control , klare boundaries und die konsequente Rückführung von Straftätern steht. Die Auswahl des Flughafens Leipzig/Halle sei bewusst getroffen worden: Kein Nachtflugverbot, weniger publicity – ideale Voraussetzungen für eine diskrete operation .
Die abgeschobenen Männer stammen aus nahezu allen deutschen federal states – von Berlin bis Schleswig-Holstein. Die Vorwürfe reichen von theft bis zu Totschlag und Geiselnahme. Viele wurden direkt aus der Haft abtransportiert, was die severity ihrer Lage unterstreicht. Es ist bereits die dritte Sammelabschiebung unter Kanzler Friedrich Merz – ein beunruhigendes Signal für die Normalisierung dieser practice .
Der Weg dorthin war kein leichter: Jahrelang waren deportations nach Afghanistan wegen der human rights ausgesetzt. Die frühere Regierung unter Olaf Scholz verhandelte indirekt über Katar. Doch Dobrindts Deal mit den Taliban markiert eine klare Wende – und ein hohes risk . Denn ob die Versprechen der Machthaber – keine erneute Strafverfolgung, menschenwürdige Behandlung – eingehalten werden, kann niemand überprüfen. Die return nach Kabul bleibt damit nicht nur eine juristische, sondern auch eine moral Zerreißprobe.
Ist es wirklich ethisch vertretbar, Menschen in ein Land abzuschieben, wo ihre Rechte nicht garantiert sind?
Wenn jemand straffällig wird, muss er mit consequences Konsequenzen rechnen – egal, woher er kommt.
Leipzig als Drehkreuz für Abschiebungen – interessant, dass das so discreet diskret abläuft.
Wie kann die Bundesregierung Zusagen der Taliban glauben, wenn sie sie nicht überprüfen kann?
Politik zeigt jetzt Rückgrat, endlich mal keine leeren Versprechen.
Die sogenannte Migrationswende fühlt sich eher an wie ein step backward Rückschritt für unsere humanitäre Tradition.
Drei Sammelabschiebungen unter Merz – das ist eine deutliche Eskalation im Vergleich zu Scholz.
Was passiert, wenn die Abgeschobenen in Afghanistan verfolgt werden? Wer trägt die responsibility Verantwortung?