Trump greift Papst Leo scharf an: »Ohne mich wäre er nicht Papst«

In einer seltenen und scharfen Attacke hat US-Präsident Donald Trump das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Leo XIV., öffentlich kritisiert. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er den Papst als clear warning für die Welt, nannte seine Außenpolitik terrible und behauptete, ohne seine eigene Präsidentschaft wäre Leo nicht einmal Papst. Diese direct comment wirft Fragen über den Umgang zwischen religiöser und politischer Macht auf.

Trump argumentierte, der Papst solle dankbar sein – nicht nur für die Anerkennung, sondern dafür, dass ein US-Amerikaner wie er die globale public trust in die katholische Führung stütze. »Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan«, schrieb er in einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Drohung. Solch eine political pressure auf ein religiöses Symbol ist beispiellos in der jüngeren Geschichte.

Hintergrund der Wut ist eine Friedenspredigt Leos am Samstag im Petersdom, in der er ein Ende des Krieges forderte und an die Machthaber der Welt appellierte: »Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!« Ohne Trump beim Namen zu nennen, kritisierte er dangerous fantasies , die »immer unberechenbarer und aggressiver« würden. Für den Präsidenten war das eine indirekte Anklage – und ein Grund, mit aller Härte zu reagieren.

Trump betonte, er wolle keinen Papst, der es okay finde, wenn Iran Atomwaffen suche, oder der die US-Intervention in Venezuela verurteile. Er forderte Leo auf, sich auf sein geistliches Amt zu konzentrieren, nicht auf Politik. Und mit einer persönlichen Spitze fügte er hinzu: »Ich mag seinen Bruder Louis viel lieber als ihn.« Louis, so Trump, stehe voll hinter der new movement »Make America Great Again« – ein clear signal , dass Loyalität für ihn über religiöse Autorität steht.

Kommentare 6

  • L
    LukasR

    Ein Papst, der den Frieden predigt, und ein Präsident, der das als Schwäche sieht – das ist real risk für den globalen Dialog.

  • C
    Clara_M

    Dass Trump seinen Einfluss über den Vatikan behauptet, ist weniger überzeugend als peinlich. Wer braucht schon public trust , wenn man nur noch Freunde braucht?

  • T
    Timo_W

    Der Bruder heißt Louis? Das ist jetzt entweder ein Witz oder ein big mistake in der Quelle.

  • S
    Sandra_K

    Interessant, wie er political pressure ausübt, als wäre der Papst ein Gouverneur aus seinem Wahlkreis.

  • J
    Jan_H

    Der Ton zwischen Staat und Kirche war noch nie so vergiftet. Das ist kein simple conflict , sondern ein Bruch in der Symbolik.

  • M
    Mira_Z

    Wenn der Papst sagt »Schluss mit dem Krieg«, und der Präsident reagiert mit Drohungen – wer von beiden hat noch moral authority ?