„Alles war gelogen“: In neuer Netflix-Doku gesteht Hulk Hogan Drogen- und Medikamentenmissbrauch

Mit der Netflix-Dokumentation Hulk Hogan: Real American wird das legacy einer Wrestling-Legende neu verhandelt. In ihrem letzten umfassenden Interview, drei Monate vor seinem Tod im Juli 2025, bricht Hulk Hogan – bürgerlich Terry Bollea – sein langes Schweigen. Der 71-Jährige, einst Symbol für disziplinierte Stärke, räumt in der vierteiligen Serie Drogenkonsum, Lügen und den Preis seines Ruhms ein. Die analysis zeigt einen Mann, der jahrzehntelang ein Image aufrechterhielt, das mit seiner Realität nichts zu tun hatte.

Besonders brisant: der Widerspruch zwischen öffentlicher statement und privatem Verhalten. 1991 beteuerte Hogan in der Arsenio Hall Show, niemals Steroide genommen zu haben – eine clear signal an seine jungen Fans. Rückblickend nennt er diese Aussage eine Lüge: "Natürlich habe ich ihn angelogen. Alles war gelogen." Diese admission trifft nicht nur sein Image, sondern auch die Glaubwürdigkeit der gesamten Wrestling-Kultur.

Auch privat war die Lage ernst. Nach der Scheidung von seiner Ehefrau Linda nach 25 Jahren übergab Hogan ihr 70 Prozent seines Vermögens – ein financial decision , den er als Flucht vor Konflikt beschreibt. "Ich gab ihr 70 Prozent, damit ich meine Ruhe hatte. Aber dadurch war ich pleite", sagt er. In dieser Phase geriet er in einen deep crisis aus Alkohol und Medikamenten. Sein damaliger Manager Eric Bischoff berichtet, Hogan habe Pillen genommen, die "ein Pferd töten könnten", und sie mit einem Liter Wodka pro Tag hinuntergespült.

Später sorgte Hogans Unterstützung für Donald Trump im Wahlkampf 2024 für neue public backlash . Bei seinem letzten WWE-Auftritt wurde er ausgebuht. Seine Witwe Sky Daily bestätigt in der Doku, dass Hogan doubt hatte – nicht nur wegen der Morddrohungen, sondern auch aus Sorge um sein Publikum. "Wenn man sich als Entertainer für Trump einsetzt, spaltet man sein Publikum", erklärt sie. Die Doku wird so zur warning vor dem Preis des Ruhms – und der Gefahr, seine eigene Geschichte zu verlieren.

Reaktionen 7

  • W
    WrestleFan88

    Ich hab ihn als Kind verehrt. role model und Held zugleich. Jetzt fühlt sich das wie ein betrayal an.

  • M
    Medienblick

    Die documentary zeigt, wie sehr das public image von der Realität abweichen kann. Kein Einzelfall – aber selten so ehrlich eingestanden.

  • L
    Lars

    115 Millionen vom Gawker-Prozess, und trotzdem pleite? Finanzielle Fehlplanung auf höchstem Niveau.

  • Z
    Zuschauerin

    Der Moment mit dem Fentanyl-Hinweis aus der Apotheke – der hat mir eine chill verpasst. Wie lange hat der überlebt?

  • R
    RingPhil

    Er wollte als Bösewicht zurückkehren? War er das nicht schon sein ganzes Leben lang – nur vor der Kamera?

  • S
    Skyler

    Die support für Trump war sein final downfall . Bei WWE war er danach nicht mehr derselbe.

  • D
    DokuFreund

    Solche honest account braucht das Genre. Kein Held, kein Monster – einfach ein Mensch mit deep flaws .

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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