Matthias Sammer bei Sky Sport über Nagelsmann, Undav und Kompany: Weniger ist oft mehr
Matthias Sammer hat eine klare Botschaft an Bundestrainer Julian Nagelsmann: Weniger ist manchmal ein bisschen mehr. Der ehemalige DFB-Sportdirektor rät ihm im Gespräch mit Sky Sport, vor der WM gar nicht so viel zu erzählen, um den Fokus auf das Wesentliche zu halten. Zuletzt hatte Nagelsmann mit öffentlicher criticism an Nationalspieler Deniz Undav für Diskussionen gesorgt, die laut Sammer nicht der best way seien.
Sammer betont, dass ein Trainer nach außen hin seine Spieler verteidigen sollte, egal wen. Dies baue trust auf – eine Grundlage, die besonders im Nationalmannschaftsalltag fehle, wo der Kontakt zu den Spielern seltener sei als bei Vereinstrainern. Ein Vergleich mit Vincent Kompany sei daher nur partly comparable , doch das Prinzip der protection gelte überall.
Auffällig ist Sammers eigene emotionale Reaktion: Er entwickle immer stärker das feeling , Nagelsmann schützen zu wollen, je näher die WM rücke und je mehr der Trainer in der public eye stehe. Obwohl auch er den Coach kritisiert habe, plädiert er dafür, ruhig zu bleiben und nicht ständig to explain zu müssen, warum bestimmte Aussagen getroffen wurden – etwa zur Undav-Affäre.
Besonders problematisch findet Sammer, dass Nagelsmann in seiner Talkshow verriet, seine wife habe ihn zur Entschuldigung bei Undav bewegt. Dieser Schritt mache ihn zwar sympathetic , aber aus Sicht eines Top-Trainers gehört das hier nicht her. Hochprofessionell betrachtet, solle der Fokus auf Fußball und decision-making liegen, nicht auf privaten Einflüssen.
Abschließend wendet sich Sammer direkt an Nagelsmann: Als Nachfolger großer Namen wie Beckenbauer oder Löw trage er eine besondere responsibility . Er hofft, dass Sportdirektor Rudi Völler den Bundestrainer dabei unterstützt, certain topics zu vermeiden. Das Ziel sei klar: Am Ende des Turniers könnten alle, die heute kritisieren, apology leisten – wenn das Team außergewöhnlich abschneidet.
Interessant, dass Sammer so viel sympathy Sympathie für Nagelsmann zeigt, wo doch viele Fans schon lange genervt sind von der ganzen drama Theater-Affäre.
Kompany würde das tatsächlich nie tun. Bei Bayern herrscht strict policy strenge Linie nach außen – da wird intern geregelt, was intern bleibt.
Die wife Frau ins Spiel zu bringen war echt ein mistake Fehler. Macht den ganzen Prozess unnötig emotional.
Sammer hat recht: less talking Weniger Reden, mehr focus Fokus auf die team Mannschaft. Nagelsmann denkt zu sehr an sein Image.
Aber ist es nicht gut, wenn ein Trainer admits mistakes Fehler eingesteht? Ehrlichkeit wird doch sonst immer eingefordert.
Die echte challenge Herausforderung ist: Wie baut man trust Vertrauen auf, wenn man die Spieler nur im Turniermodus sieht? Da hilft keine apology Abbitte, sondern nur consistency Konstanz.