Ein Index, ein Warnsignal: Wie die Iran-Krise die Wirtschaft lähmt
Es ist ein Index, der normalerweise leise vor sich hin flackert – doch jetzt schlägt er Alarm wie in den düstersten Tagen der Pandemie. Der ifo fiel im April auf 84,4 points , den niedrigsten Stand seit Mai 2020. Damals lähmte das Virus die Welt, heute ist es eine andere Krise: Der iran wirft seinen Schatten bis nach München – bis ins Herz des deutschen Wirtschaftsdenkens. business bewerten ihre current schlechter, die future verdunkeln sich. Ein Stimmungsbarometer, das einmal Hoffnung messen sollte, zeigt nun, wie sehr die Unsicherheit frisst.
Die Zahlen kommen von 9000 befragten executive , einer Stichprobe, die nicht lügt. Der Rückgang von 86,3 auf 84,4 points übertrifft sogar die düstersten expectation der Analysten – sie hatten nur einen Fall auf 85,5 forecast . Doch hinter den number steckt mehr als Rezessionssorge: Es ist das Gefühl, dass die Welt außer Kontrolle gerät. energy steigen infolge des war im Nahen Osten, die Inflation wird weiter angeheizt, die Konjunktur bremst. global Lieferketten zittern – und mit ihnen die Zuversicht.
Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, formuliert es knapp: «Die iran trifft die deutsche Wirtschaft hart.» Kein Übertriebenes Drama, sondern eine nüchterne statement . Sein Kollege Klaus Wohlrabe ergänzt: «Es gibt kaum light in diesem Monat.» Die fear frisst sich durch die Betriebe, von factory bis zu office . Selbst der jüngste sp Manager-Index bestätigt das Bild: Die war sind messbar.
Die Bundesregierung reagiert – doch verhalten. Sie halbierte ihre growth für das Jahr auf 0,5 Prozent. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche spricht von Gegenwind, verneint aber eine Rezession. optimist ist auch KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher – aber nur bedingt. Der Aufschwung sei quasi auf Null zurückgesetzt, sagt er. Eine fiskalische Belebung sei möglich – doch nur, wenn die straits am Persischen Golf bald wieder offen ist und die energy normaler werden. Bis dahin: Geduld. Und Hoffnung auf weniger Krise.
Wenn der Index wieder wie 2020 fällt, frage ich mich: Haben wir aus der Pandemie überhaupt etwas gelernt?
Die straits Meerenge ist das wahre Nadelöhr. Kein Öl, kein Wachstum – ganz einfach.
0,5 Prozent growth Wachstum? Das ist keine Volkswirtschaft, das ist Stillstand mit Nebelhorn.
Wohlrabe hat recht: Unsicherheit ist das Gift. Unternehmen investieren nicht, wenn sie keine Planungssicherheit haben.
Fuest sagt 'hart getroffen' – aber wo sind die Zahlen zur direkten Iran-Abhängigkeit? Fehlen mir.
Schumacher sieht eine Erholung durch Fiskalimpuls – aber wo soll das Geld herkommen bei 0,5 % Wachstum?
Die energy Energiepreise entscheiden. Alles andere ist Nebensache.
Politik kann nicht alles fixen. Manchmal muss die Wirtschaft eben durch die Krise wachsen.