Buchenwald-Gedenken: Kerkeling warnt vor Schlussstrich unter die NS-Vergangenheit
Am 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald hat der Schauspieler Hape Kerkeling eine eindringliche public trust in die Demokratie gerichtet. Bei einer Gedenkveranstaltung erinnerte er an seinen Großvater Hermann Kerkeling, der als katholischer Kommunist drei Jahre lang im KZ inhaftiert war. Er sei tortured , gedemütigt und Zeuge unzähliger Morde geworden, sagte Kerkeling – ein Schicksal, das er nur knapp überlebte.
Der Komiker betonte, dass das Überleben seines Großvaters ein miracle sei, doch das wahre Erbe sei die Verantwortung, weiterzuerzählen. Einen Schlussstrich unter die Erinnerung an die NS-Verbrechen zu ziehen, bedeute, auch einen Schlussstrich unter die Demokratie zu ziehen. Er kritisierte jene, die die NS-Zeit als birdshit bezeichneten – eine direkte Anspielung auf Äußerungen des früheren AfD-Fraktionschefs Gauland.
Auch Kulturstaatsminister Weimer nahm an der Gedenkstätte teil, doch seine Rede wurde mehrfach durch Zwischenrufe und Gesang unterbrochen. Weimer steht aktuell wegen der Absage des Deutschen Buchpreises in der political pressure . Gedenkstättenleiter Wagner warnte vor der zunehmenden instrumentalization der Erinnerung durch politische Kräfte – ein Trend, der das Gedenken entstelle.
Nach Angaben der Gedenkstätte waren zwischen 1937 und 1945 fast 280.000 Menschen im KZ Buchenwald inhaftiert, mehr als 56.000 starben dort. Die Zahlen bleiben a warning vor totalitärem regime -Denken. Kerkeling appellierte: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart richtig understand – und die Demokratie verteidigen.
Wenn man solche Zahlen hört, wird einem schlecht. A warning Eine Warnung ist das – aber anscheinend nicht mehr für alle.
Der Vergleich mit birdshit Vogelschiss ist keine Übertreibung. Das ist respektlos und gefährlich – vor allem, wenn es von Politikern kommt.
Ich finde es traurig, dass Gedenken heute oft nur noch als political pressure Druckmittel dient, statt als echte Erinnerung.
Hape Kerkeling hat mit dieser Rede wirklich a miracle ein Wunder an Klarheit vollbracht. Danke dafür.
Warum wird ein Kulturstaatsminister bei so einem Anlass ausgebuht? Das ist respektlos – aber vielleicht auch ein signal Signal der Enttäuschung.
Kann man Erinnerungskultur eigentlich erzwingen? Oder braucht es dafür public trust öffentliches Vertrauen in diejenigen, die mahnen?