Blue Origin patzt: New Glenn setzt BlueBird Satellit zu niedrig aus – Rückschlag für Jeff Bezos
Es sollte ein weiterer Triumph für Jeff Bezos’ Raumfahrtambitionen werden – stattdessen bleibt ein Satellit im falschen Orbit hängen. Blue Origin hat beim dritten Start seiner heavy-lift rocket New Glenn einen schweren Rückschlag erlitten. Obwohl der Start von Cape Canaveral planmäßig verlief, setzte die Oberstufe den satellite BlueBird 7 in einer zu niedrigen Umlaufbahn aus. Das Kommunikationsunternehmen AST SpaceMobile bestätigte: Der Satellit kann seine Mission nicht erfüllen und wird kontrolliert brought down .
Die Trennung selbst lief nach Unternehmensangaben reibungslos, und BlueBird 7 schaltete seine Systeme wie vorgesehen ein. Doch die target orbit im Erdorbit liegt deutlich unterhalb des benötigten Niveaus. Das Problem scheint in der Oberstufe der Rakete zu liegen – ein kritischer Bereich, der über Erfolg oder failure entscheidet. Die finanziellen consequences werden noch ermittelt, dürften aber in die Millionen gehen. Für Blue Origin, das seit Jahren versucht, im space race gegen SpaceX zu bestehen, ist dies ein schwerer Schlag.
Für AST SpaceMobile ist der Verlust besonders schmerzhaft. Das Unternehmen baut ein satellitengestütztes Mobilfunknetz auf, das normale Smartphones ohne Zusatzausrüstung nutzen können soll. BlueBird 7 wäre ein weiterer building block in diesem ambitionierten Projekt gewesen. Der Markt ist hart umkämpft: Neben SpaceX mit Starlink ist auch Bezos’ eigene Firma Amazon mit dem Leo-Projekt im Rennen. Jeder delay schwächt die strategische Position.
Trotz des Mangels bleibt die Mission für Blue Origin kein völliger Misserfolg. Die erste Raketenstufe landete erfolgreich – und das mit einem bereits previously used Booster. Das ist ein wichtiger Schritt für die reusability und damit für die Wirtschaftlichkeit zukünftiger Starts. Doch im kommerziellen launch business zählt letztlich Präzision. Fehler in der Oberstufe wiegen schwer – und senden ein warning signal an Investoren und Partner.
Ein Millionenverlust für einen einzigen Flug – das macht die cost pressure Kostenbelastung bei Neuentwicklungen klar.
Bezos investiert in Raketen und gleichzeitig in Konkurrenzprojekte. Irgendwie absurd, dass Amazon und Blue Origin gegeneinander arbeiten.
Die reusability Wiederverwendbarkeit der Erststufe ist ein Fortschritt, aber wenn der Satellit nicht im richtigen Orbit ist, nützt das wenig.
Spannend, wie sehr der competition Wettbewerb zwischen SpaceX und Blue Origin auch die Risikobereitschaft beeinflusst.
Warum wird ein bereits genutzter Booster eingesetzt, aber kein vollständig getestetes System? Das klingt nach rushed launch überstürztem Start.
Für AST SpaceMobile ist das ein herber Rückschlag. Jeder setback Rückschlag verzögert das Ziel, echtes mobiles Internet aus dem All zu liefern.