Andrang beim MSV Duisburg: Freikarten für Kinder innerhalb weniger Minuten vergriffen
Der Andrang war gigantisch: Schon Minuten nach Öffnung des Fanshops an der MSV-Arena waren die 3200 kostenlosen Tickets für das Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim vergriffen. Eltern hatten sich am Mittwoch und Donnerstag vor dem Shop angestellt, um free tickets für Schulklassen und Kindergärten abzuholen – viele gingen jedoch leer aus, was für Frust sorgte. Die Aktion sollte jungen Menschen den Zugang zum Stadion erleichtern, doch die Nachfrage überstieg alle Erwartungen.
Das Angebot war klar geregelt: Pro Klasse oder Kita-Gruppe mussten ausgefüllte, gestempelte Formulare vorgelegt werden, um Missbrauch zu verhindern. Dennoch gelang es einzelnen Personen, Dutzende tickets zu sichern – offenbar, weil keine Obergrenze pro Gruppe bestand. Online war die Bestellung nicht möglich, alles lief ausschließlich über die physical pickup im Fanshop. Bereits in der Ankündigung hatte der Verein gewarnt, dass das Kontingent schnell erschöpft sein könnte.
Trotz der Warnung überraschte das Tempo, mit dem die Karten weg waren. Betroffene Eltern berichteten, dass das gesamte Kontingent innerhalb weniger Minuten vergriffen war. Auf sozialen Plattformen entlud sich die criticism : Eine Nutzerin schrieb auf Facebook, sie könne über die Verteilung nur lachen – während große Gruppen massenhaft Karten bekamen, standen andere eine Stunde Schlange und erhielten nichts. Der öffentliche Druck auf den Verein stieg spürbar.
Der MSV reagierte schnell: Noch am selben Tag stellte er ein weiteres Kontingent von 2300 additional tickets bereit. Doch auch diese waren am Donnerstagmorgen binnen Minuten vergeben. Insgesamt nutzten über 50 Schulen und Kitas das Angebot. Der Verein zeigte Verständnis für die Enttäuschung, kündigte aber an, künftig ähnliche initiatives zu planen – mit besserer Organisation, um mehr fairness zu gewährleisten.
Das ist doch absehbar, wenn man nur vor Ort abholen kann. Warum keine Online-Registrierung mit Warteliste? Total poor planning schlechte Planung.
Ich war da, die Schlange war riesig. Eine Schule hat 400 Tickets abgeholt – für ein kleines Dorf wäre das schon genug. Wo bleibt die fairness Fairness?
Verstehe die Kritik, aber wenigstens hat der Verein reagiert und mehr Karten aufgelegt. Besser als gar nichts.
Gute initiative Initiative, aber schlecht umgesetzt. Nächstes Mal mit Limits pro Einrichtung und digitalem Vormerk-System.
Die Idee, Kinder ins Stadion zu holen, ist goldrichtig. Aber so eine rush Hetzjagd auf Freikarten macht keinen positive impression guten Eindruck.
Warum nicht einfach mehr Tickets freigeben von Anfang an? Der market Markt für junge Fans ist da – man muss ihn nur ernst nehmen.