Technologiekonzern Bosch verbucht erstmals seit mehr als 15 Jahren Verluste
Der Technologiekonzern company Bosch verbucht im Jahr 2025 einen Verlust von 400 Millionen Euro nach Steuern – der erste Fehlbetrag seit 2009. Damit schreibt Bosch erstmals seit mehr als 15 Jahren losses . Im Vorjahr hatte der Gewinn noch bei 1,3 Milliarden Euro gelegen. Grund für die Wende ist laut Finanzchef Markus Forschner vor allem der Kostendruck durch den Personalabbau: Rückstellungen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro belasteten das result erheblich.
Hinzu kamen currency effects und zusätzliche Zölle, die den Druck auf die profit margin verstärkten. Während der Umsatz leicht auf 91 Milliarden Euro stieg, verfehlte er deutlich die expectations . Die operative Marge sackte von 3,5 auf nur noch zwei Prozent ab – ein deutliches warning für die Marktposition des Konzerns.
Besonders hart trifft es Deutschland: Im Zuliefergeschäft sollen bis zu 22.000 Stellen gestrichen werden, weitere Kürzungen betreffen die Hausgerätesparte BSH und die Elektrowerkzeuge. Insgesamt sank die Zahl der Beschäftigten hierzulande um 6700 auf rund 123.000 – bei weltweit jetzt 412.774 Mitarbeitern. Unternehmenschef Stefan Hartung betonte, die measures würden „so schnell und konsequent wie nötig, aber auch so socially acceptable wie möglich“ umgesetzt.
Für 2026 peilt Bosch ein Umsatzwachstum von zwei bis fünf Prozent und eine profit margin von vier bis sechs Prozent an. Die management hofft auf erste Wirkung der Sparprogramme. Gleichzeitig bleibt der pressure hoch: Geopolitische Spannungen und competition bleiben Risiken. Trotzdem investierte Bosch allein 2025 rund zwölf Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung – ein klares Signal, dass der Konzern über Technologietrends wie Automatisierung und künstliche Intelligenz seine Position stärken will.
Ein loss Verlust nach so langer Zeit – das ist schon ein wake-up call Weckruf für die gesamte Branche.
2,7 Milliarden nur für Personalabbau? Das ist ja mehr als der eigentliche loss Verlust. Wo hat man da eigentlich gespart?
In meiner Stadt schließt bald ein Bosch-Werk. Die Stimmung ist am Boden – von socially acceptable sozialverträglich kann da kaum noch die Rede sein.
Interessant, dass sie trotz loss Verlust weiter milliardenschwer in Forschung investieren. Das ist langfristiges Denken.
Die profit margin Gewinnmarge von zwei Prozent bei 91 Milliarden Umsatz – das zeigt, wie dünn die Kalkulation bei so großen Konzernen mittlerweile ist.
Geopolitik und Zölle als Faktoren – wieder mal wird deutlich, wie verletzlich globale supply chains Lieferketten sind.