Mercedes schließt Batteriezellen-Deal mit Samsung SDI
Mercedes-Benz geht eine strategic partnership mit dem südkoreanischen Technologiekonzern Samsung SDI ein: Das Unternehmen wird zukünftig battery cells für kommende Elektromodelle des deutschen Autobauers liefern. Der mehrjährige Vertrag betrifft hoch-nickelhaltige NMC-Zellen, die laut Samsung SDI eine longer range , eine hohe Leistung und eine long lifespan ermöglichen sollen. Für den Zulieferer markiert dies den ersten direkten Liefervertrag mit Mercedes für E-Auto-Akkus – ein klares market signal in der globalen Batterieindustrie.
Die neuen Zellen sollen ab 2028 in der compact und mittelgroßen Modellen von Mercedes zum Einsatz kommen, die auf der neuen MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture) basieren. Damit wären Fahrzeuge wie der EQA, der kommende EQGLA und der viertürige CLA-Coupé erfasst. Ob die Samsung-Zellen in einer neuen Batterievariante stecken oder die bestehenden CATL-Lösungen ersetzen und ergänzen, bleibt vorerst unclear . Bislang nutzt Mercedes für Topmodelle prismatische NMC-Zellen von CATL mit bis zu 85 kWh, während Einstiegsmodelle auf LFP-Technik mit 58 kWh setzen.
Neben der reinen Belieferung vereinbarten beide Seiten auch eine joint development von Batterietechnologien der nächsten Generation. Diese Kooperation unterstreicht den Trend, dass Automobilhersteller nicht nur Zellen kaufen, sondern tief in die technology eingreifen wollen, um competitive edge bei Reichweite, Ladezeit und Kosten zu erzielen. Für Samsung SDI ist dies eine Chance, im hart umkämpften europäischen Markt Fuß zu fassen – bisher dominiert vor allem CATL aus China.
Auf Seiten von Mercedes reiste sogar Konzernchef Ola Källenius persönlich nach Seoul, um die Partnerschaft zu besiegeln – ein clear sign für die strategische Bedeutung dieser Vereinbarung. Auch CTO Jörg Burzer und der Chef von Mercedes-Benz Korea, Mathias Vaitl, waren anwesend. Bei Samsung SDI nahmen CEO Joo Sun Choi und der Leiter des globalen Vertriebs, Han Jae Cho, an der Zeremonie teil. Die enge Abstimmung auf executive level zeigt: Batteriezellen sind längst kein reines Einkaufsthema mehr, sondern zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.
Interessant, dass sie jetzt zwei Zulieferer im Rennen haben. Macht Sinn für die supply security Versorgungssicherheit – wenn einer ausfällt, hält der andere den Betrieb am Laufen.
Samsung hat in der battery technology Batterietechnologie lange geschlafen. Jetzt holen sie auf, aber CATL ist immer noch einen Schritt voraus.
Hoffentlich bedeutet das endlich schnellere Ladezeiten und mehr real range realistische Reichweite – nicht nur auf dem Papier.
Mercedes will sich nicht mehr nur auf chinesische Zulieferer verlassen. Das ist eine klare strategic move strategische Entscheidung aus geopolitischer Sicht.
MMA-Plattform ab 2028? Dann wird’s aber Zeit. Ich hoffe, die performance Leistung stimmt endlich mit der Konkurrenz mit.
Ein Vertrag ohne volume details Angaben zur Menge? Klar, Geheimhaltung ist wichtig – aber irgendwie wirkt das doch dünn.
Gute Nachricht für Südkorea! Endlich ein major win großer Erfolg im E-Auto-Batteriemarkt gegen die chinesische Konkurrenz.
Die joint development gemeinsame Entwicklung ist das Entscheidende. Das geht über bloße Beschaffung hinaus – das ist Zukunftstechnologie.