Cellcentric gibt neues BZ-System für Kunden-Validierung frei

Cellcentric, das gemeinsame venture von Daimler Truck und der Volvo Group, hat sein neues Brennstoffzellensystem BZA375 offiziell für customer validation freigegeben. Das System, das speziell für Fernstrecken-Trucks entwickelt wurde, steht ab sofort für testing und industrielle Weiterentwicklung bereit. Nach nur drei Jahren Entwicklungszeit präsentiert das Unternehmen eine Lösung, die kleiner, leistungsstärker und effizienter sein soll als das Vorgängermodell BZA150 – ein deutliches Signal an den Markt.

Das BZA375 erreicht eine konstante Nettoleistung von bis zu 350 kW und verbraucht laut Cellcentric unter realen Bedingungen weniger als sechs Kilogramm hydrogen pro 100 Kilometer – das bei einem voll beladenen 40-Tonnen-Lkw. Dank neuem Packaging wiegt das System unter 500 Kilogramm und erreicht eine um 40 Prozent höhere Leistungsdichte. Diese Fortschritte ermöglichen es, das System in Bauräume zu integrieren, die ursprünglich für 13-Liter-Dieselmotoren konzipiert waren – eine entscheidende advantage für Hersteller.

Ein weiterer benefit liegt in der reduzierten Abwärme: Bei 300 kW Nettoleistung sinkt der Kühlungsbedarf erheblich, was die Gesamtdynamik des Fahrzeugs verbessert. Auch die production complexity wurde um 40 Prozent gesenkt, was langfristig zu niedrigeren costs führen soll. Die geplante Lebensdauer von 25.000 Betriebsstunden entspricht etwa zehn Jahren im Schwerlasteinsatz – vergleichbar mit modernen diesel engines .

Obwohl die mass production erst gegen Ende des Jahrzehnts starten soll, stellt Cellcentric bereits jetzt größere Mengen ausgereifter Prototypen für Testflotten bereit. Zielgruppe sind vor allem andere OEMs – das Unternehmen sieht sich als unabhängiger supplier . Mit einer Ein-Produkt-Strategie will Cellcentric Skaleneffekte nutzen und die Technologie auch für Busse, Schienenverkehr und Bergbau öffnen. Der Einstieg von Toyota als gleichberechtigter Anteilseigner unterstreicht das strategic importance des Projekts.

Reaktionen 7

  • T
    TruckFritz

    Endlich ein System, das wirklich in bestehende Plattformen passt. Die Reduktion des Kühlbedarfs ist ein Game-Changer für den Aufbau.

  • E
    Elmar23

    Interessant, dass sie vom Twin- zum Single-System wechseln. Weniger Komponenten heißt weniger failure points – gut für die Zuverlässigkeit.

  • N
    Nadine_in_Berlin

    25.000 Stunden Lebensdauer klingt gut, aber wie sieht es mit den maintenance costs im Vergleich zu E-Batterien aus? Das ist der wahre cost factor .

  • T
    TechPionier

    Die Tatsache, dass Toyota einsteigt, zeigt: Es gibt growing confidence in die Technologie. Nicht nur ein EU-Projekt, sondern global relevant.

  • L
    LogistikProfi

    Für unsere Flotte ist der Wasserstoffverbrauch entscheidend. Unter 6 kg/100 km ist konkurrenzfähig – wenn die Tankstelleninfrastruktur nur schneller käme.

  • S
    Skeptiker88

    Alles schön und gut, aber die Serienproduktion schiebt sich weiter nach hinten. Wo bleibt die delivery timeline ? Nur Prototypen sind noch keine market solution .

  • G
    GreenEngine

    Die 40 % bessere Leistungsdichte ist beeindruckend. Das ist mehr als ein Update – das ist ein echter technologischer Sprung.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

[email protected]