Aus altem Öl wird neue Wärme: Die zweite Karriere der Bohrlöcher

Im heartland des Weinviertels, oft spöttisch als „Texas von Österreich bezeichnet, schlägt eine neue Energiequelle unter der Erde – nicht oil , sondern heat . Seit fast einem century hat die Region Tausende borehole durchbohrt, um Kohlenwasserstoffe zu fördern. Doch mit sinkenden production und leerlaufenden Schächten entsteht jetzt eine historische opportunity : das reuse alter Infrastruktur für sustainable Geothermie.

Das TRANSGEO-Projekt, an dem GeoSphere Austria federführend beteiligt war, suchte gezielt nach Sedimentbecken mit vergangener Öl- und Gasproduktion. Acht test region in fünf Ländern – darunter Deutschland, Ungarn und Slowenien – wurden über drei Jahre lang untersucht. Im Pannonischen Becken, das auch das Weinviertel umfasst, zeigte sich ein konkretes potential : etwa 100 der mehr als 4.000 Bohrlöcher eignen sich laut geologist Monika Hölzel nach Ende der Förderung für die geothermische Nutzung.

Die depth spielt dabei eine entscheidende Rolle. Während die meisten Bohrlöcher im Schnitt 1.500 Meter tief sind, reicht das tiefste, „Zistersdorf Übertief2a aus dem Jahr 1983, bis auf 8.566 Meter – ein österreichischer record . Doch nicht nur die Tiefe, auch der diameter und der technische condition sind entscheidend. Sieben Zoll – etwa 18 Zentimeter – gelten als Minimum, um Wärmerohre einzusetzen. Tiefe Wärmetauscher oder Untergrund-Wärmespeicher könnten so aus alten Schächten entstehen.

Doch challenge bleiben: Die distance zu potenziellen user muss gering sein, um heat loss zu vermeiden – ein Problem in dünn besiedelten Gebieten wie dem Weinviertel. Dennoch sieht Hölzel promise : Tiefe Erdwärmesonden seien besonders vielversprechend. Zwar liegen Umbaukosten zwischen 300.000 und 500.000 Euro, aber die millionenschweren Bohrkosten entfallen. Und: Ein politisches Interesse bestehe bereits.

Reaktionen 7

  • T
    Tiefenbohrer

    Interessant, dass man die alten infrastructure nicht einfach zuschüttet, sondern weiterverwertet.

  • T
    ThermoLisa

    Geothermie klingt sauber, aber was ist mit der Erdbebengefahr bei solchen Tiefen?

  • W
    WärmeFred

    Wenn die Heizkosten steigen, wird jede Alternative wichtig – auch wenn’s aus alten Ölquellen kommt.

  • G
    GeoNadine

    Die Machbarkeitsstudie in acht Regionen zeigt echte grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

  • E
    EcoPapa

    Hauptsache, das wird kein teures Prestigeprojekt, das am Ende nur wenige heizt.

  • A
    AlteSchule

    Im Weinviertel wurde schon immer gegraben – früher nach Öl, heute nach Wärme. Fortschritt?

  • K
    KlimaDenker

    Politik muss jetzt incentive schaffen, damit die 100 Bohrlöcher auch wirklich umgebaut werden.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

[email protected]