Falschdiagnose Brustkrebs: Lucy Liu spricht über traumatischen Ärztefehler
Ein dark moment in der Vergangenheit, den Lucy Liu (57) bis heute prägt: In den 1990er Jahren erhielt die Schauspielerin die verheerende Diagnose Brustkrebs – eine Diagnose, die sich später als fatal error herausstellte. Damals hatte Liu einen Knoten in ihrer Brust ertastet und sich daraufhin an einen Arzt gewandt. Ohne weitere medical tests wie Mammografie oder Ultraschall durchzuführen, stufte der Arzt den Befund sofort als bösartig ein.
Die Nachricht traf sie wie ein Blitz: the ground unter ihren Füßen verschwand. „Es war beängstigend“, gesteht sie im Interview mit dem US-Magazin People, „denn damals gab es viel weniger information , weil wir kein Internet hatten.“ In einer Zeit ohne schnellen Zugang zu Wissen verließ sie sich vollständig auf die Autorität des Arztes – eine Entscheidung, die sie bald bereuen sollte.
Ohne eine second opinion einzuholen, ließ Liu sich operieren. Erst das Ergebnis der Entfernung des sogenannten Tumors brachte die Wahrheit ans Licht: Der Befund war benign . Der Arzt hatte eine Fehldiagnose gestellt. „Ich dachte, der Arzt wüsste, wovon er spricht“, reflektiert sie rückblickend. Ein Freund hatte ihr zwar geraten, eine Zweitmeinung zu suchen, doch sie ignorierte den advice .
Heute sieht Liu den Vorfall als turning point in ihrem Leben. Er lehrte sie, für sich selbst einzustehen und kritisch zu hinterfragen. „Man kann die Zeit nicht zurückdrehen“, sagt sie, „aber man kann daraus learn und bessere Entscheidungen treffen.“ Mittlerweile engagiert sie sich dafür, das Bewusstsein für Vorsorgeuntersuchungen und regelmäßige screenings zu schärfen – nicht nur für andere, sondern auch als persönliche Verantwortung.
Stellt euch vor, was das für eine emotional burden seelische Belastung gewesen sein muss. Nicht nur die Diagnose, sondern auch die Operation – und dann rauszufinden, dass alles umsonst war.
Genau deshalb sollte man immer eine second opinion zweite Meinung einholen. Ärzte sind auch nur Menschen. Aber ein solcher Fehler hat enorme consequences Folgen.
Interessant, wie sie das nicht mit Wut, sondern mit personal growth persönlicher Entwicklung verbindet. Respekt dafür, dass sie daraus etwas Positives macht.
In den 90ern ohne Internet – da hatte man wirklich keine quick access schnelle Zugriff auf Infos. Heute würde man sofort googeln und zweifeln.
Die public awareness öffentliche Aufmerksamkeit für Vorsorge ist so wichtig. Auch gutartige Befunde können Leben retten, wenn sie früh erkannt werden.
Man merkt, wie sehr das ihr trust Vertrauen in das System erschüttert haben muss. Aber ihre Reaktion ist bewundernswert – keine blame Schuldzuweisung, sondern Lernen.