Wie Discounter den gesamten Markt verbilligen
Was passiert, wenn discounters wie Aldi und Lidl in einer Branche Fuß fassen? Eine britische study liefert klare Antworten: Der Wettbewerb wird härter, die Preise sinken, und die Konsumenten profitieren – sogar jene, die nie einen Discounter betreten. In den zwanzig Jahren bis 2021 stieg der market share der beiden Unternehmen im Vereinigten Königreich von drei auf 14 Prozent. Diese Expansion veränderte das gesamte retail landscape – nicht nur durch niedrigere Preise, sondern auch durch kürzere shopping routes und ein breiteres Angebot.
Im Fokus stand der Markt für Frühstückscerealien – ein scheinbar kleines Segment, doch eines, das große economic effects offenbart. Mithilfe einer simulation verglichen die Forscher, wie sich die Preise entwickelt hätten, wäre die Discounter-Durchdringung auf dem Stand von 2002 frozen geblieben. Das Ergebnis: Der durchschnittliche price für Müsli lag dank des Wettbewerbs um fünf Prozent niedriger, als er ohne die Expansion gewesen wäre. Die Konsumentenrente stieg um knapp sieben Prozent – ein klarer Wohlfahrtsgewinn.
Doch die Vorteile verteilten sich ungleich. Haushalte, die plötzlich eine neue Filiale in der Nähe hatten, saved bis zu zehn Prozent ihrer Lebensmittelausgaben. Andere, weiter entfernt, kamen immerhin auf etwa 3,5 Prozent – ein Effekt, der allein auf dem competitive pressure beruhte. Auch die Lieferanten mussten adjust , doch ihre Gewinne gingen nur leicht zurück, nicht zuletzt dank des wachsenden Anteils an private labels . Der overall Effekt bleibt positiv: consumers gewinnen, der Markt wird effizienter.
In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild. Hofer und Lidl halten zusammen rund 29 Prozent des Marktes, während die gesamte Branche stark concentrated ist – mehr als neun Zehntel des Umsatzes liegen in den Händen von nur vier Akteuren. Dennoch: Das discount model hat sich dauerhaft etabliert. Während klassische Ketten stagnieren, baut Hofer seine Position weiter aus. Die zentrale Erkenntnis bleibt gültig: intense competition , gerade durch Discounter, führt zu lower prices und steigert die Konsumentenwohlfahrt – eine Botschaft, die weit über Großbritannien hinausreicht.
Interessant, wie competition Wettbewerb auch indirekt Vorteile bringt – selbst für mich, der immer beim Bioladen einkauft.
Aber was ist mit der Qualität? Niedrigere Preise sind gut, aber nur wenn sie nicht auf Kosten der product standards Produktstandards gehen.
3,5 Prozent Ersparnis klingt nicht viel, aber monatlich gerechnet macht das schon was aus – besonders bei Inflation.
Die Grafik zeigt klar: Wer keine Filiale in der Nähe hat, profitiert weniger. Das ist uneven ungleich, aber immerhin kein Verlust.
Ich kaufe fast nur noch bei Lidl. Die Eigenmarken sind mittlerweile oft besser als die Markenprodukte.
Aber am Ende konzentriert sich der Markt trotzdem immer stärker. Ist das wirklich noch gesunder Wettbewerb?
Früher gab’s das nicht. Heute geht jeder zum Discounter. Ob das gut ist? Ich weiß nicht.
Die Studie bestätigt, was viele ahnen: Konkurrenz hält die Preise unten. Wichtig ist, dass das auch bei lebensnotwendigen Gütern gilt.