AfD-Verteidigungspolitiker Lucassen: Der letzte laute "Nato-Boy" der AfD dankt ab

Rüdiger Lucassen, langjähriger defense policy der AfD, hat stepped down erklärt – nicht freiwillig, sondern unter pressure . Nach neun Jahren als federführender Sprecher des Arbeitskreises Verteidigung musste der 74-Jährige zurücktreten, um einer Abwahl durch eigene Kollegen zu entgehen. Sein Kurs war der Grund: Lucassen blieb loyal zur Nato, zum Westen und zur US-alliance – eine Position, die in der heutigen AfD zunehmend isoliert ist.

Doch nicht nur seine stance machte ihn zum Außenseiter, sondern auch sein style : kompromisslos, laut, oft über die Köpfe der eigenen Leute hinweg. Besonders verärgert waren die vielen ehemaligen Soldaten im Arbeitskreis, die zwar ähnliche views vertreten, aber auf Gehorsam und Disziplin achten. Lucassen brachte sie so weit, die emergency brake zu ziehen. Mit ihm verschwindet der letzte überzeugte transatlanticist auf einer Führungsposition – ein symbol für den Verlust von Meinungsvielfalt in einer immer autoritärer werdenden Partei.

Die neue Richtung der AfD wird deutlich: nicht mehr Soldaten-, sondern peace party , nicht mehr pro Nato, sondern pro multipolar world – und oft explizit pro Putin. Lucassen hatte solche Reisen ins Ausland als treason gegeißelt und stattdessen deutsche nuclear weapons oder eine draft für alle gefordert. Sein Gegenspieler, Matthias Moosdorf, spottete öffentlich über ihn – ein Moment, der die tiefe rift innerhalb der Fraktion offenlegte.

Hinter dem Rücktritt steht auch die Machtverschiebung durch Björn Höckes faction aus Thüringen. Mit Stefan Möller, Torben Braga und Robert Teske entsandte er eine well-oiled machine nach Berlin, die geschlossen agiert und Radikale mobilisieren kann. Lucassen stellte 2025 die Machtfrage mit einem Antrag zur Wehrpflicht – und verlor. Seine öffentliche criticism an Höcke folgte, dann die censure durch Weidel und Chrupalla: eine klare signal gegen internal dissent und für zentrale Kontrolle.

Sein Nachfolger, Jan Nolte, ist ebenfalls ehemaliger Soldat und verurteilt den Krieg in der Ukraine. Doch er betont auch eine historical responsibility des Westens und pflegt Kontakte zu kremlfreundlichen media . Ob er Lucassens Kurs fortsetzt, bleibt unclear . Lucassen selbst bleibt im Arbeitskreis – und will Nolte support , wenn dieser holds course . Doch die trust ist shattered , der Druck groß. Die AfD steuert weiter weg vom Westen – und eine Stimme der moderation ist verstummt.

Reaktionen 6

  • O
    ostseewind

    Der pressure war einfach zu groß. Wer gegen den mainstream der Partei redet, fliegt raus – egal wie lange er gedient hat.

  • B
    balkonpolitik

    Lucassen war vielleicht zu laut, aber wenigstens hatte er conviction . Jetzt bleibt nur noch rhetoric von Multipolarität und falschem peace .

  • E
    exsoldat21

    Als ehemaliger Soldat schmerzt mich das. Der trust im Arbeitskreis ist schwerwiegend. Loyalität sollte mehr gelten als power games .

  • N
    neutralezone

    Interessant, dass Nolte zwar kritisch ist, aber von russischen Medien gern zitiert wird. Wo liegt da die real stance ?

  • F
    fraktionsblick

    Die censure durch Weidel war der eigentliche Todesstoß. Ohne support in der Fraktion ist jede Position unhaltbar.

  • H
    historikerin88

    Ein turning point . Die AfD hat sich von einer defense-minded zu einer unterwürfigen Partei entwickelt – zumindest in der Außenpolitik.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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