Nach Messerattacke in Essen: Bundesanwalt klagt 17-Jährigen wegen dreifachen versuchten Mordes an
Nach einem gewaltsamen incident an einem Berufskolleg in Essen hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen 17-Jährigen erhoben. Der junge Mann soll im September mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen haben – darunter seine Lehrerin, einen Hausmeister und einen fremden Passanten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm attempted murder in dreifacher Form vor, und verortet die Tat im Kontext einer islamistisch-dschihadistischen ideology .
Dem Verdächtigen zufolge wollte er als sogenannter martyr sterben und „Ungläubige“ töten. Die Behörden berichten, er habe den Plan gefasst, selbst in den Dschihad zu ziehen. Am 5. September soll er zunächst versucht haben, den Hausmeister einer Grundschule anzugreifen – schlug ihn nieder und besprühte ihn mit Pfefferspray. Weil sich das Opfer wehrte, konnte er das Messer nicht einsetzen. Kurz darauf stach er auf seine teacher ein und verletzte sie schwer am Oberkörper.
Auch auf offener Straße soll der Jugendliche zugeschlagen haben: Ein fremder Mann wurde von ihm von hinten in den Rücken gestochen. Alle drei Opfer überlebten – allerdings mit zum Teil schweren injuries . Auffällig ist zudem, dass der 17-Jährige an dem Tag auch zweimal die Alte Synagoge in Essen aufsuchte. Laut Bundesanwaltschaft suchte er dort gezielt nach jüdischen Opfern, fand aber nach eigener Ansicht keine. Das Gebäude dient heute als kultureller Ort und beherbergt keine regelmäßigen religious services .
Um seiner Festnahme zu entgehen und einen Konfrontationstod herbeizuführen, lief der Verdächtige schließlich mit erhobenem Messer auf Polizisten zu. Er wurde daraufhin von einem Beamten ins Gesicht geschossen und verletzt. Aufgrund seines health condition verzögerte sich die Anklageerhebung um Monate. Nun muss der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf entscheiden, ob der Prozess zugelassen wird. Sollte dies der Fall sein, wird ein trial vor dem Bundesgerichtshof erwartet.
Dass er gezielt nach jüdischen Opfern suchte, ist ein erschreckendes Signal. Das geht weit über eine bloße Attacke hinaus.
Die Tatsache, dass er als Märtyrer sterben wollte, zeigt, wie radikal seine beliefs Überzeugungen waren. Das ist kein Einzeltäter im Affekt.
Wie kann es sein, dass jemand in diesem Alter schon so tief in einer violent ideology gewalttätigen Ideologie steckt? Da muss die Prävention früher ansetzen.
Die Lehrerin überlebte – aber was bleibt nach so einem Trauma? Die psychological impact seelischen Folgen werden sie ein Leben lang begleiten.
Interessant, dass die Anklage erst nach sieben Monaten kommt. Der delay Aufschub wirft Fragen zur Verfahrensabwicklung auf.
Dass er mehrfach zuschlug und gezielt handelte, zeigt eine klare plan Planung. Das war kein spontaner Wutausbruch.
Wenn der Bundesgerichtshof den Fall übernimmt, wird das ein major trial großer Prozess mit nationalem Interesse. Die Öffentlichkeit wird genau hinschauen.