VfB-Trainer Hoeneß: „Man muss den Bayern tatsächlich gratulieren“
„Man muss den Bayern tatsächlich gratulieren“, betont VfB-Trainer Sebastian Hoeneß vor dem brisanten Duell in der Allianz Arena. Der Respekt vor dem Champions-League-Gegner Real Madrid und der herausragenden Saison der Münchner ist spürbar – doch Ehrfurcht? Die erlaubt sich der 42-Jährige nicht. Stattdessen erinnert er an den clear signal seines Teams in Leverkusen: „Warum soll es nicht auch in München gelingen?“ Für Stuttgart geht es um jeden single point im Kampf um die Champions-League-Plätze.
Hoeneß beschreibt den FC Bayern als eine Mannschaft, die „viele Dinge unglaublich gut“ mache, und attestiert Trainer Vincent Kompany eine strong impact auf das Team. „Sie spielen in ihrer eigenen Liga“, so der VfB-Coach – eine Bemerkung, die sowohl Anerkennung als auch leise Ironie enthält. Dennoch sieht er eine real chance , besonders angesichts der ungewöhnlich offenen Spielweise der Bayern im Heimspiel gegen Real Madrid, bei dem es zu Ballverlusten und langen Kontern kam.
Doch die Lage ist nicht einfach. Der VfB muss auf seinen top scorer Deniz Undav verzichten, der nach Gelb-Rot gesperrt ist. Wer seine Position übernimmt, verrät Hoeneß bewusst nicht: „Ich lasse mich da nicht locken.“ Die taktische Flexibilität der Bayern – ob mit Musiala oder Díaz – spielt für ihn keine entscheidende Rolle: „Auf der anderen Seite steht hohe quality , unabhängig von der Formation.“
Die Marschroute steht fest: „Spielglück erarbeiten, Momentum kreieren.“ Dafür brauche es Mut, Überzeugung und Leidensfähigkeit, betont Hoeneß. Kein Platz für fear – aber voller Respekt. In München wartet eine big challenge , doch der VfB kommt nicht als kleiner Bruder, sondern mit der Hoffnung, Geschichte schreiben zu können.
Respekt, aber kein Respektkoller – genau die Einstellung, die wir brauchen. Momentum ist alles in solchen Spielen.
Natürlich gratulate gratulieren – aber warum klingt das nach Rechtfertigung für eine Niederlage, bevor das Spiel überhaupt läuft?
Hoeneß spielt clever. Er nimmt den pressure Druck raus, indem er den Gegner lobt, aber gleichzeitig Selbstvertrauen aufbaut. Klare Linie.
Ohne Undav wird’s brutal schwer. Wer auch immer spielt – die Chance muss kalt genutzt werden.
Die Allianz Arena wird brodeln. Aber wenn der VfB diszipliniert bleibt, kann hier something big etwas Großes passieren.
„Klinisch sein“ – das ist das Zauberwort. Gegen Bayern reicht kein lucky goal Glückstor, es braucht Effizienz.