„Eine Schande“: Kritik an WM-Transportkosten nimmt zu
Mit wachsender public trust reagieren Fanorganisationen auf die explodierenden Transportkosten bei der kommenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Besonders betroffen sind Anhänger, die Spiele in major venues wie dem Gillette Stadium in Boston oder dem MetLife Stadium in New Jersey besuchen wollen – Orte, an denen die local prices für Bus und Bahn weit über dem üblichen Niveau liegen.
So sollen Fans für die round trip mit dem Bus nach Boston bis zu 95 US-Dollar zahlen, mit der Bahn 80 US-Dollar – und in New Jersey verlangt der transit operator laut the report von The Athletic satte 100 US-Dollar für die Strecke von Manhattan zur Spielstätte. Für deutsche Anhänger wird das relevant: Das DFB-Team tritt am 25. Juni in New York/New Jersey gegen Ecuador an, und bei Fortschritt in der knockout stage wären auch Spiele in Boston möglich.
„Das ist eine Schande“, kritisierte Guillaume Aupretre, Sprecher einer führenden französischen Fanorganisation, die additional costs , die entstehen, ohne dass die fan experience im Fokus stehe. Die FIFA schließe damit „die treuesten Anhänger zugunsten der Reichen aus“. Ähnlich hart reagierten die englischen „Free Lions“: „Ein weiterer Tag, eine weitere Abzocke. Was um alles in der Welt geht hier vor?“ – eine clear signal gegen das undurchsichtige Vorgehen beim Ticketverkauf.
Auch bei den Tickets selbst gibt es growing concerns : So erhielten einige Fans, die ursprünglich Kategorie-1-Plätze gebucht hatten, später nur Kategorie-2-Tickets – zulässig nach Geschäftsbedingungen, aber fragwürdig, nachdem die FIFA neue, exklusive Hospitality-Tickets innerhalb der ursprünglichen Kategorie 1 einführte. Ronan Evain von Football Supporters Europe sprach von „Hohn“ an die Adresse der climate strategy der FIFA – Fans zu verlangen, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, aber dafür extortionate prices zu verlangen.
Inzwischen schließen sich auch political figures den Forderungen an. Chuck Schumer, Minderheitsführer der Demokraten im Senat, forderte die FIFA auf, die transport costs für Fans zu übernehmen: „Es ist das Mindeste, dass Fans ohne überhohe Preise ins Stadion gelangen können.“ Auch die demokratische Gouverneurin New Jerseys, Mikie Sherrill, unterstützt diese public call . Die FIFA selbst blieb bislang zum Thema unbeantwortet.
100 Dollar für eine Fahrt? Das ist ja mehr als das Ticket selbst. no way Keine Chance, dass ich das als Fan zahle.
Sie reden von sustainability Nachhaltigkeit, aber verlangen Wucherpreise für den ÖPNV – das ist pure Heuchelei.
Die Kosten für Zuschauer bei dieser WM sind einfach absurd. Bald braucht man ein second income Zweiteinkommen, nur um dabei zu sein.
Interessant, dass die political pressure politische Kritik jetzt kommt – hätte mal früher passieren sollen, bevor die Planung feststand.
Ich verstehe die fan frustration Frustration der Fans komplett. Man spart jahrelang, um dabei zu sein, und dann wird einem so etwas zugemutet.
Wie sieht es eigentlich mit local transport öffentlichen Verkehrsmitteln für Einheimische aus? Werden die auch abgezockt oder nur die ausländischen Besucher?