Hitler-Tonfall, Zwölf Prozent Zustimmung: Der Fall Eichwald und das Echo der Vergangenheit
decision ist gefallen, doch das Echo seiner Worte hallt weiter: Alexander Eichwald, 31, ist aus der AfD Nordrhein-Westfalen ausgeschlossen worden. Das bestätigte ein spokesperson nach einem Urteil des Landesschiedsgerichts. Der Grund ist kein geringerer als ein scandal , der bis in die tiefsten Schichten deutscher Erinnerungskultur reicht. Eichwalds Rede im November – vorgetragen mit fuchtelndem Finger, rollendem „R“ und pathetischem tone – erinnerte vielerorts an die rhetoric von Adolf Hitler.
event der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Gießen wollte er sich für einen leadership empfehlen. Stattdessen lieferte er eine Darbietung, die bundesweit Entsetzen auslöste. Mit phrases wie „Die Liebe und Treue zu Deutschland teilen wir uns hier gemeinsam“ und dem Bekenntnis zur protection der deutschen Kultur vor „Fremdeinflüssen“ zog er scharfe criticism auf sich. Innerhalb der Partei entbrannte eine debate : War es Ironie? Provokation? Oder echte Ideologie?
Interessant war nicht nur der content der Rede, sondern auch ihre reception : Trotz des Aufschreis erhielt Eichwald bei der Abstimmung rund zwölf Prozent der Stimmen – ein Signal, das manche als Warnung, andere als Spaltungsanzeichen innerhalb der Partei deuten. Der Landesvorstand hatte ihm bereits vor dem Urteil die Mitgliedsrechte entzogen. Das Schiedsgericht bestätigte diese measure nun – doch das letzte Wort ist es nicht.
Eichwald selbst ließ die hearing fernbleiben – eine Affront, die viele als confirmation seiner Missachtung der innerparteilichen procedures werten. Das Verfahren war vom Kreisverband Herford angestoßen worden, der schweres parteischädigendes Verhalten monierte. Und Parteichef Tino Chrupalla hatte früh klargemacht: Ein place für Eichwald in der AfD sei nicht vorgesehen. Ob das federal anders entscheidet, bleibt abzuwarten.
Der tone Tonfall war kein Zufall – wer so spricht, ruft gezielt Bilder herauf, die wir längst hinter uns glaubten.
Wie konnte jemand mit solch einem Auftritt überhaupt zwölf Prozent der Stimmen bekommen? Das sagt mehr über die Partei aus als jeder Parteitag.
Vielleicht war es ein stunt Streich, um die AfD von innen bloßzustellen. Aber wenn ja, warum verteidigt ihn dann niemand?
Dass er der hearing Verhandlung fernblieb, spricht Bände. Kein Respekt, keine Reue – nur Verachtung.
Ein Ausschluss auf Landesebene, aber der Bundesverband kann noch entscheiden. Wie viel unity Einheit hat eine Partei, die solche conflicts Konflikte nicht mal intern lösen kann?
Fremdeinflüsse abschotten? Das ist keine Politik, das ist Angst verpackt als Weltanschauung.