Trump-Ministerin fliegt aus dem Amt: Affäre und Alkohol am Arbeitsplatz? | Politik
In weniger als sieben Wochen verlässt die dritte Ministerin das Kabinett von US-Präsident Donald Trump. Die 58-jährige Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer tritt zurück – offiziell, um in den private sector zu wechseln. Doch hinter der Kulisse mehren sich Hinweise auf schwere Vorwürfe, die ihre Position unhaltbar gemacht haben könnten. Der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, nannte keine Details, doch die timing wirft Fragen auf.
Ein Bericht der „New York Times“ enthüllte, dass der Generalinspekteur des labor department Beweise prüft, wonach Chavez-DeRemers Ehemann und Vater mit jungen Mitarbeiterinnen privat kommunizierten. Zudem soll die Ministerin während der Arbeitszeit Alkohol konsumiert haben – ein schwerwiegender Vorwurf im Amtsumfeld. Bereits im Januar hatte die „New York Post“ über eine interne Beschwerde berichtet, die eine unangemessene Beziehung zu einem Mitarbeiter und die Machtmissbrauch-Vorwürfe beinhaltete.
Das Arbeitsklima im Ministerium wird mittlerweile als hostile beschrieben. Drei Mitarbeiterinnen berichteten von systematischen Vergeltungsmaßnahmen und einem belastenden Umfeld. Chavez-DeRemers Ehemann wurde nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens ausgeschlossen. Die Ministerin weist alle Anschuldigungen zurück, doch die institutionelle pressure war offenbar zu groß, um im Amt zu bleiben.
Chavez-DeRemer ist die dritte Frau, die innerhalb kurzer Zeit aus Trumps Kabinett ausscheidet. Erst Anfang März entließ der Präsident die umstrittene Heimatschutzministerin Kristi Noem, Anfang April folgte die Ex-Justizministerin Pam Bondi – ebenfalls unter public scrutiny . Die Serie wirft ein Schlaglicht auf die political stability der Regierung und die Belastungsgrenzen im innersten Machtzirkel. Ob es sich um Zufall oder ein systematisches Muster handelt, bleibt eine offene question .
Dass drei Frauen binnen Wochen gehen, kann kein Zufall sein. Da stimmt etwas an der leadership Führung nicht.
Privatsektor als Ausrede – jeder weiß, dass das nur ein cover Deckmantel für einen Rücktritt unter Druck ist.
Wenn der Ehemann rausgeworfen wird, aber die Ministerin erst Wochen später geht, sieht das nach damage control Schadensbegrenzung aus.
Alkohol im Dienst? Bei einem Militärchef wäre das schon ein scandal Skandal gewesen.
Die NYT-Berichterstattung ist solide – die Beweislage scheint stärker als bei früheren allegations Anschuldigungen gegen Minister.
Interessant, wie schnell sich das political climate politische Klima in Washington dreht. Heute Macht, morgen weg.
Warum trifft es immer Frauen? Ist das double standard Doppelmoral, oder einfach Pech?