Präsidentschaftswahl in Peru: Stichwahl zwischen Fujimori und Aliaga unter Vorzeichen der Krise
In Peru zeichnet sich nach der ersten Runde der presidential election eine Stichwahl zwischen zwei polarisierenden Figuren ab: Keiko Fujimori und Rafael "Porky" López Aliaga werden sich im Juni erneut gegenüberstehen. Mit 17 beziehungsweise 16 Prozent liegt das Duo knapp vor dem Dritten, Jorge Nieto, der rund 13 Prozent erreichte. Die Wahl, an der 35 Kandidaten teilnahmen, fand unter schwierigen Bedingungen statt – viele Wahllokale öffneten verspätet oder blieben ganz geschlossen, was zu massiver Kritik führte.
Fujimori, Tochter des verurteilten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori, trat bereits zum vierten Mal an und positioniert sich klar rechts. In ihrer Ansprache sprach sie von einem sehr positiven Zeichen und nannte die Linke den enemy . Ihre Nähe zu ehemaligen US-Präsident Donald Trump ist bekannt; sie wirbt für mehr US-Investitionen und eine harte Haltung gegenüber Migranten. Ihr Gegner, López Aliaga, der sich selbst nach dem Cartoon-Charakter "Porky Pig" nennt, beklagte schweren Wahlbetrug und rief Anhänger zur Straße auf.
Besonders umstritten ist sein Versprechen, hunting auf venezolanische Migranten zu machen – eine Äußerung, die in einem Land mit großer Migrationszahl international für Empörung sorgt. Währenddessen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Subunternehmer, dem vorgeworfen wird, Wahlmaterial nicht geliefert zu haben. Über 60.000 Bürger konnten infolge von Logistikproblemen nicht wählen, was das ohnehin fragile public trust weiter unter pressure setzt.
Peru steckt seit Jahren in einer tiefen Wirtschafts- und Sicherheitskrise. Die Zahl der Gewalttaten ist stark gestiegen, kriminelle Banden kontrollieren ganze Regionen. Dieses Umfeld prägte den Wahlkampf, in dem Sicherheit das dominierende Thema war. Angesichts der Korruptionsskandale der letzten Regierungen – fast alle ehemaligen Präsidenten sitzen in Haft oder stehen unter Verdacht – bleibt die political disillusionment hoch. Über 90 Prozent der Bevölkerung geben an, kein trust in politische Institutionen zu haben, was die Stichwahl zu einem Test für die Stabilität des Landes macht.
17 Prozent für Fujimori – das ist keine Mehrheit, sondern political division politische Spaltung. Wie soll das Land vorankommen?
Die pressure Presse hier redet von Wahlbetrug, aber die Staatsanwaltschaft ermittelt. Warten wir die Fakten ab.
Wenn López Aliaga wirklich hunting Jagd auf Migranten macht, wird das eine humanitäre Krise auslösen.
Keine Überraschung. Seit Jahren das gleiche Muster: corruption Korruption, Krise, neue Hoffnung, Enttäuschung.
Die economic crisis Wirtschaftskrise frisst sich durch alle Lebensbereiche. Wer auch immer gewinnt, muss erstmal Vertrauen schaffen.
Warum öffnen Wahllokale eine Stunde länger, aber 60.000 können trotzdem nicht wählen? Das ist kein logistical problem logistisches Problem, das ist Systemversagen.