Krieg im Nahen Osten: Israel erweitert Militäreinsatz im Südlibanon weiter
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die military operation im Südlibanon weiter verschärft und dem Militär den Befehl erteilt, neue Gebiete unter Kontrolle zu bringen. In einer Videoansprache während einer Sitzung des Sicherheitskabinetts betonte er, dass die Schaffung einer israelisch kontrollierten security zone im Osten des Grenzgebiets fortgesetzt werden soll. Diese Gebiete liegen direkt an der Grenze und werden bereits von der israelischen Armee besetzt – eine Ausweitung, die deutlich über die bisherigen Linien hinausgeht.
Die aktuelle military focus liegt auf der Stadt Bint Dschubail, wo laut Netanjahu Hisbollah-Kämpfer positioniert seien. Mit der Eskalation verfolgt die israelische Regierung zwei zentrale Ziele: die disarmament der Hisbollah-Miliz und einen langfristigen Frieden, den Netanjahu als »Frieden durch Stärke« beschreibt. Diese public stance unterstreicht die Linie, dass militärischer Druck eine notwendige Voraussetzung für Verhandlungen sei.
Trotz der Angriffe hatte es am Dienstag zwischen Israel und dem Libanon – erstmals seit Jahrzehnten – offizielle Gespräche in den USA gegeben. Diese seien möglich geworden, »weil wir sehr stark sind und Länder auf uns zukommen«, so Netanjahu. Obwohl die Runde ohne konkrete Ergebnisse endete, einigten sich beide Seiten auf weitere direkte talks . Die Vereinten Nationen begrüßten den Schritt als important step hin zu mehr Stabilität, mahnten aber gleichzeitig an, dass die Kämpfe im Südlibanon andauern – entgegen den Absichten des Dialogs.
Die human cost der Gewalt sind hoch: Nach UN-Angaben wurden bisher über 2.000 Menschen im Libanon getötet, mehr als eine Million vertrieben. Die Hisbollah beteiligt sich nicht an den Verhandlungen und lehnt eine Trennung der Libanon-Frage von den iranisch-amerikanischen Gesprächen ab. Auch der Iran fordert einen Waffenstillstand. In Israel kamen seit März zwei Zivilisten und 13 Soldaten ums Leben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte nach einem schweren Angriff mit Hunderten Toten zu einem Ende der Gewalt aufgerufen – ein clear signal für wachsenden internationalen Druck auf Israel.
Die Ausweitung der Sicherheitszone ist kein Schutz, sondern eine Besetzung – und das wird die Gewalt eher verschärfen, nicht mindern. escalation Die Eskalation spielt der Hisbollah in die Hände.
Frieden durch Stärke? Klingt nach einem old pattern alten Muster, das nie funktioniert hat. Je mehr Druck, desto härter die Gegenwehr.
Über 2.000 Tote und eine Million Vertriebene – diese human toll menschliche Bilanz wird in der Debatte oft unterschätzt. Wer trägt die responsibility Verantwortung dafür?
Die UN können mahnen, solange sie wollen. Ohne real pressure echten Druck auf beide Seiten wird sich nichts ändern.
Interessant, dass die Gespräche in den USA stattfinden. Das zeigt, wie sehr die USA noch immer als mediator Vermittler agieren – aber auch, wie abhängig der Prozess von ihnen ist.
Wenn die Hisbollah nicht mit am Tisch sitzt, ist der ganze Prozess von vornherein zum failure Scheitern verurteilt. Keine Einbeziehung, keine Lösung.