Kreisliga-Begegnung eskaliert: Massenschlägerei bei Fußballspiel
Ein Lokalderby in Berlin-Hellersdorf ist am Sonntagnachmittag in eine mass fight abgeglitten, nachdem die Heimmannschaft mit 6:0 besiegt worden war. Kurz nach dem Schlusspfiff griff ein Fan des unterlegenen Hellersdorfer FC einen Spieler von Eintracht Mahlsdorf an – ein Moment, der die bereits angespannte mood zur Explosion brachte. Innerhalb von Sekunden stürmten weitere Zuschauer auf den Platz, und es kam zu Handgreiflichkeiten zwischen Anhängern und Spielern beider Seiten.
Die Lage eskalierte so stark, dass ein weiterer Zuschauer einen fire extinguisher aus der Halterung riss und damit in Richtung der gegnerischen team cabin sprühte. Die Polizei wurde um 15.15 Uhr alarmiert und rückte mit vier Streifenwagen, einer Gruppenstreife und Zivilbeamten an. Auch die Feuerwehr war mit mehreren Rettungswagen vor Ort – ein deutliches sign für die Ernsthaftigkeit der Lage.
Laut Polizeisprecher Martin Halweg begann die Auseinandersetzung mit insults , die sich schnell zu einer körperlichen Konfrontation zwischen rund 20 Personen entwickelte. Obwohl es drei minor injuries gab, lehnten alle eine medizinische Behandlung ab. Festnahmen erfolgten nicht, doch die Beamten leiteten Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die Personalien der Verdächtigen wurden vor Ort aufgenommen.
Bereits während des Spiels war die tension hoch: Schiedsrichter zeigten sieben gelbe Karten sowie eine gelb-rote. Die Polizei betont, dass solche Vorfälle im Amateurfußball zwar selten, aber nicht mehr völlig unvorstellbar seien. Der Fall wirft erneut Fragen auf über die security bei unterklassigen Begegnungen und den Umgang mit sportlicher Niederlage im emotionalen Umfeld des Lokalfußballs.
6:0 ist hart, aber kein excuse Ausrede für Gewalt. Wer einen Feuerlöscher schwingt, hat nichts auf einem Sportplatz verloren.
Das ist kein Einzelfall. In der amateur league Kreisliga fehlt oft die Präsenz von Ordnern. Da braucht es nicht viel, bis es kippt.
Feuerlöscher sind kein Spielzeug. Die reaction speed Reaktionszeit der Polizei war gut – aber die Prävention davor war null.
Früher gab’s Schimpfen, heute fliegen Fäuste. Wo bleibt die respect Respekt vor dem Spiel?
Drei Leichtverletzte – und keiner will behandelt werden? Klingt nach pride Stolz, nicht nach Gleichgültigkeit. Typisch Männerfußball.
Wenn sogar die emergency vehicles Rettungswagen ausrücken, sollte das ein Warnsignal für alle Vereine sein.