03:23 Medien: Vance reist zu Gesprächen nach Pakistan
US-Vizepräsident JD Vance bereitet sich nach Medienberichten auf eine Reise nach Pakistan vor, um dort an neuen diplomatic talks mit dem Iran teilzunehmen. Die Nachrichtenplattform Axios beruft sich auf US-Insider, die von einer baldigen Ankunft Vances in Islamabad ausgehen. Obwohl zunächst unklar war, ob die Delegation bereits unterwegs ist, bestätigte Präsident Donald Trump gegenüber der "New York Post", dass Vance "in einigen Stunden" landen werde. Begleitet wird er von Steve Witkoff, einem Gesandten des Weißen Hauses, und Jared Kushner, seinem Schwiegersohn – ein Zeichen dafür, dass die negotiations höchste Priorität genießen.
Der Iran signalisiert indes vorsichtige openness für ein Treffen, bleibt aber auf Distanz. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warf Trump vor, den Verhandlungstisch in einen "Kapitulationstisch" verwandeln zu wollen. Außenminister Abbas Araghtschi nannte US-Provokationen und Angriffe auf iranische Handelsschiffe ein "erhebliches Hindernis". Gleichzeitig erklärte ein hochrangiger iranischer Insider gegenüber Reuters, Teheran stehe einer Beteiligung "positiv" gegenüber – vorausgesetzt, die Blockade iranischer Häfen werde aufgehoben. Pakistan bemüht sich offenbar intensiv um eine solution als Gastgeber und Vermittler.
Trump bleibt in seiner Rhetorik hart, betont aber, unter keinem Druck zu stehen. Auf Truth Social behauptete er, das neue Abkommen werde "WEITAUS BESSER" als das 2015 geschlossene JCPOA unter Obama – ein Deal, den er einst als Weg zur Atomwaffe für den Iran bezeichnete. Er hält eine Verlängerung der Waffenruhe für "sehr unwahrscheinlich", falls bis zum Ablauf keine Einigung steht. Diese pressure wirkt sich bereits auf die Märkte aus: Deutsche Exporte in den Iran sind seit Januar um fast die Hälfte eingebrochen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte – ein Zeichen für wachsende economic uncertainty .
Internationale Reaktionen zeigen gemischte Hoffnung und Skepsis. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht einen "Hoffnungsschimmer", warnt aber vor den Folgen eines langen Konflikts für das deutsche Wachstum. Er sieht sich selbst – neben Nato-Generalsekretär Rutte – als einer der wenigen, die noch offen mit Trump reden können. Sicherheitsexperte Peter Neumann hingegen warnt, alle Optionen seien für Trump "eigentlich schlecht": Sollte die Straße von Hormus weiter blockiert bleiben, drohen steigende Ölpreise und eine globale crisis . Die Welt beobachtet Pakistan nun als neuen focal point der Diplomatie – und hofft, dass die Raketenwerfer, die die Revolutionsgarden gerade "ausgegraben" haben, nicht wieder eingesetzt werden.
Wenn die deutschen Exporte schon vor dem Krieg um fast 50 % eingebrochen sind, was sagt das über das economic outlook wirtschaftliche Umfeld aus? Das ist kein Zufall, sondern systematisch.
Pakistan als Vermittler ist clever – neutral genug, um beide Seiten einzuladen, aber stark genug, um Einfluss zu nehmen. Hoffentlich wird das kein wasted opportunity verpasste Chance.
Trump redet von "WEITAUS BESSER", aber wo ist der Beweis? Das letzte Mal, als er aus einem Abkommen ausstieg, eskalierte die Lage. Jetzt will er wieder verhandeln? Eher ein political maneuver politischen Schachzug als echte Diplomatie.
Vance, Kushner, Witkoff – ist das noch eine Regierungsdelegation oder ein Familientreffen? Die Grenzverwischung zwischen Amt und Privatem wird immer problematischer.
Die Tatsache, dass der Iran noch 40 Prozent seiner Drohnen hat, zeigt: Militärisch ist er nicht am Ende. Aber diplomatisch? Das ist die echte battleground Schlacht – im Saal, nicht im Himmel.
Merz sagt, er kann gut mit Trump reden – aber nur, wenn die Presse raus ist. Klingt nicht nach public trust öffentlichem Vertrauen, sondern nach heimlichen Deals.
Warum reist eigentlich der Vizepräsident und nicht der Außenminister? Ist das noch foreign policy Außenpolitik oder schon PR mit militärischem Hintergrund?