Avnet schließt Logistikzentrum in Poing – 350 Arbeitsplätze in Gefahr
Die Schließung des Avnet-Logistikzentrums in Poing wirft lange Schatten: the decision , den Standort zum Ende des Jahres 2026 zu schließen, traf die Beschäftigten völlig überraschend. „Wir haben erst um 14.30 Uhr von der Geschäftsleitung davon erfahren“, berichtet Betriebsratsvorsitzender Symeon Xenidis. Von dem Schritt sind rund 350 Arbeitsplätze betroffen – viele Mitarbeiter leben in der Gemeinde und arbeiten bereits seit Jahren für das Unternehmen.
Hintergrund der Maßnahme sei die anhaltend weak demand nach elektronischen Bauteilen, wie Avnet in seiner Pressemitteilung erklärt. „Die Auslastung unserer Logistikstandorte ist rückläufig“, heißt es dort. Das Unternehmen will sich künftig auf die beiden anderen europäischen Zentren in Bernburg und Tongeren konzentrieren. Die business outlook seien weiterhin verhalten – ein Umfeld, das strategische Umstrukturierungen erzwingt.
Für Poing ist das ein schwerer economic impact . Bürgermeister Thomas Stark spricht von einem clear signal der Enttäuschung: „Avnet ist einer der wichtigsten Arbeitgeber hier.“ Er werde versuchen, die company leadership zur Umkehr zu bewegen. Die langjährige Verbindung zwischen Kommune und Unternehmen macht die Nachricht besonders bitter.
Der Betriebsrat will gemeinsam mit der IG Metall weiterkämpfen. Eine works meeting am kommenden Dienstag soll mehr Klarheit bringen. Avnet kündigte an, zeitnah Sozialgespräche aufzunehmen – Ziel sei ein social plan , der die Betroffenen so gut wie möglich absichert. Bis dahin bleibt das Zentrum laut Plan in Betrieb.
Das ist mehr als nur ein job loss Arbeitsplatzverlust – das trifft Familien, Kaufkraft, die ganze Dorfgemeinschaft.
Wenn die market demand Marktnachfrage so schwach ist, warum hat Avnet nicht früher reagiert? Das sieht nach zu langem Zögern aus.
350 Menschen – und keiner hat vorher was gewusst? Wo bleibt die management responsibility Verantwortung der Führung?
Zwei Zentren statt drei – rein rechnerisch ergibt das Sinn, aber der human cost menschliche Preis wird ignoriert.
Gut, dass der Bürgermeister handelt. Vielleicht gibt es noch eine last chance letzte Chance für Poing.
Hoffentlich nutzen sie die Zeit bis zur works meeting Betriebsversammlung, um Druck aufzubauen – Solidarität mit Poing!