WM im Schatten der Politik: Irans Bedingungen für das Turnier
Es war kein gewöhnlicher Flughafenstopp in Toronto, sondern ein three-hour folgender Affront, der die Spannungen zwischen Sport und Politik unschmerzhaft sichtbar machte. Der Chef des iranischen Fußballverbandes, Mehdi Tadsch, kehrte mit seiner Delegation vom Flughafen um – nicht wegen technischer Probleme, sondern wegen einer Behandlung, die er als Erniedrigung empfand. Drei Stunden lang wurden sie festgehalten, ohne klare Begründung. Für Tadsch ein Symptom dessen, was er seitens der FIFA als weakness bezeichnet: eine Welt, in der sportliche Leistung hinter geopolitischen Spannungen zurückstehen könnte.
Dabei hat der Iran sich eindeutig qualifiziert – auf dem Platz, im match , durch Tore und effort . Nichtsdestotrotz pocht der Verband nun auf klare Bedingungen für die Teilnahme an der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Keine politischen Kommentare gegen das Team, die offizielle Flagge der Islamischen Republik statt der Oppositionsflagge – und vor allem: umfassende Sicherheit für Spieler, Trainerstab und officials . Alles Forderungen, die nicht nur Sicherheit betreffen, sondern auch Anerkennung.
Die FIFA unter Gianni Infantino hat längst signalisiert: Der Iran wird teilnehmen. Doch Tadsch will mehr als eine verbal Zusage. Er verlangt eine Zusicherung – schriftlich, verbindlich, politisch abgesichert. Die Spannung zwischen Washington und Teheran ist fragil, der militärische Konflikt seit Februar nur notdürftig eingedämmt. In diesem Umfeld wird jeder Entscheid zur Teilnahme eines Teams zu einem diplomatischen act – und nicht nur zu einem sportlichen Ereignis.
Dass US-Präsident Donald Trump sagt, er lasse Infantino free hand , klingt fast wie eine Überraschung. Aber es ist weniger generosity denn eine strategische Zurückhaltung – die Bühne dem Sport zu überlassen, während die Politik im Hintergrund wirkt. Der Iran soll am 15. Juni gegen Neuseeland spielen, weitere Gegner sind Belgien und Ägypten. Was auf dem Platz passiert, könnte von dem abhängen, was lange vor dem Anpfiff hinter den Kulissen entschieden wird.
Wenn die Spieler sich sicher fühlen, sollte die Teilnahme kein Problem sein – Fußball ist mehr als Politik.
Die flag Flagge ist kein Symbol, sondern eine Forderung nach Respekt. Das verstehe ich, aber wird die FIFA das durchsetzen?
Drei Stunden Befragung – das ist kein Zufall, das ist eine Botschaft.
Die FIFA muss jetzt liefern. Versprechungen helfen niemandem, wenn sie nicht eingehalten werden.
Unser erstes Spiel gegen den Iran – hoffentlich wird es fair, ohne Nebengeräusche.
Endlich jemand, der nicht schweigt. Tadsch stellt die richtigen questions Fragen.
Warum reisen sie überhaupt nach Nordamerika, wenn sie so misstrauisch sind?
Die WM wird immer mehr zur geopolitischen Bühne. Schade eigentlich.