Fünf nach zwölf: Warum Dulger um Deutschlands Wirtschaft fürchtet

economy , warnt Rainer Dulger, der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Die Enttäuschung unter Arbeitgebern sei tief, sagt er — tiefer als je zuvor in den letzten Jahrzehnten. entrepreneurs , wollen investieren, scheitern aber zunehmend an den framework . Während ihre Produkte weltweit competitive bleiben, verlieren sie im Inland an Boden. In Tschechien, Polen oder Ungarn, so Dulger, seien die conditions oft klar besser — geringere Bürokratie, stabilere Energiepreise, weniger Regulierung.

reforms wird dabei immer dringlicher. Dulger beschreibt Deutschland als Gulliver, der von tausenden Fäden am Boden gehalten wird — eine Metapher für die lähmende Bürokratie. Doch zwei Fäden zu kappen, reiche nicht. thousands , um den Riesen wieder auf die Beine zu stellen. regulation bremse nicht nur Innovation, sondern treibe auch production und jobs ins Ausland. Die Komplexität des Arbeitsrechts, die hohen Sozialabgaben und die steigenden Krankenstände belasteten die Betriebe überdurchschnittlich.

Dulger plädiert für einen flexibility und eine Anpassung des retirement an die längere Lebenserwartung. Frühverrentungsanreize müssten abgeschafft, private Vorsorge gestärkt werden. energy seien der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringe. Die Verlagerung von Unternehmen gewinne an Fahrt — ein Trend, der sich ohne Gegensteuerung fortsetzen werde. government hingegen zögere, rede von einem „Herbst der Reformen“, während der Winter längst hereingebrochen sei.

tax sei überfällig, fordert Dulger — nicht nur für mehr Netto vom Brutto, sondern auch für employment . reduction müsse ohne Anhebung des Spitzensteuersatzes erfolgen. Auch die bonus für 1000-Euro-Zahlungen an Beschäftigte kritisiert er scharf: Politisch unredlich, weil der Staat Erwartungen wecke, die er nicht selbst trage. Bei einer Inflationsrate von 2,7 Prozent sei ein Bonus unangemessen — und für viele Betriebe ohnehin nicht finanzierbar.

coalition scheitere an sich selbst, sagt Dulger — nicht an einem einzelnen Akteur. Weder Merz noch die SPD seien allein schuld, doch die reform bleibe ungehört. hope gibt es noch, aber die Zeit dränge. Politische Klarheit und Durchsetzungskraft seien gefragt, nicht halbherzige Kompromisse. Für die deutsche Wirtschaft, so Dulgers drastisches Fazit, sei es bereits fünf nach zwölf.

Reaktionen 8

  • M
    Metallerin82

    Wenn die regulation weiter so wächst, ziehe ich mein Handwerk nach Prag um – meine Mitarbeiter verdienen mehr, als ich einnehme.

  • F
    FritzDerSparer

    Endlich mal jemand, der laut ausspricht, was viele denken. reforms dürfen nicht nur im Wahlkampf gut klingen.

  • L
    LisasPerspektive

    Aber was ist mit den Beschäftigten, die jetzt schon am Limit arbeiten? Sollen die einfach länger und flexibler, ohne echte Sicherheit?

  • O
    Oberbürger_v2

    Die 1000-Euro-Prämie ist populistisch – ohne finanzielle Deckung, aber mit großer Symbolkraft. Genau das, was die Wirtschaft jetzt nicht braucht.

  • B
    Bodenständig

    Dulger hat recht mit den Fäden. Nur: Wer hat sie eigentlich gesponnen? Die Politik, die jetzt zaudert, hat sie doch selbst angebracht.

  • E
    EnergiewendeJetzt

    Stattdessen endlich in grüne Technologien investieren, statt Produktion abzuwerten. Die energy der Zukunft muss bezahlbar und sicher sein.

  • T
    Tarifexperte

    23 Stunden verhandeln und dann vertagen? In der Tarifwelt wäre das ein Fiasko. Entscheidungsfähigkeit ist keine Frage der Uhrzeit, sondern der Haltung.

  • R
    Rentnermobil

    Natürlich reicht die Rente nicht — aber eine höhere Lebenserwartung heißt nicht, dass alle bis 70 schuften können. Das ist reality , nicht Ideologie.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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