Waffenruhe im Libanon – Hoffnung auf Einigung im Iran-Konflikt

Im Libanon tritt eine new ceasefire in Kraft – doch der pressure bleibt hoch. Bereits kurz nach Mitternacht meldete die libanesische Armee israelische violations , darunter Beschüsse in mehreren Dörfern im Süden. Die zehntägige Feuerpause zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz soll den USA Raum geben, die Friedensgespräche mit Teheran fortzusetzen. US-Präsident Donald Trump zeigte sich zuversichtlich: «Wir sind sehr nahe dran an einem Abkommen», sagte er vor dem Weißen Haus. Er hoffe, die Hisbollah werde sich «in dieser wichtigen Zeit» zurückhalten.

Trump sprach von einem möglichen «historic day » für den Libanon und kündigte an, sowohl den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun als auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ins Weiße Haus einzuladen. Auf seiner Plattform Truth Social pries er die Waffenruhe als gemeinsamen Erfolg. Die Hisbollah selbst blieb jedoch vorsichtig: Sie forderte, die Feuerpause müsse für das gesamte libanesische Gebiet fully apply und keine israelischen Truppenbewegungen zulassen. Das «Wall Street Journal» betonte, dass eine dauerhafte Lösung ohne direkte Einbindung der Miliz kaum erreichbar sei.

Immerhin: Die Stimmung im Libanon war zunächst feierlich. In Beirut brachen Menschen in Jubel aus, schossen in die Luft und feierten auf den Straßen. Zahlreiche Vertriebene machten sich auf den Weg zurück in den Süden des Landes – über eine Million Menschen waren durch den Krieg vertrieben worden. Auch der Iran begrüßte die Waffenruhe. Außenamtssprecher Ismail Baghai erklärte, das Thema sei in den US-Verhandlungen wiederholt angesprochen worden. Ein hoher Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Ismail Ghani, wertete die Feuerpause als political success für Teheran und die Hisbollah, «der standhaften Haltung» der Miliz sei der Erfolg zu verdanken.

Doch Washington bleibt wachsam. Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte, alle options blieben offen. Die USA überwachten genau, wo der Iran welche weapons stationiere. Die Drohung Teherans, Schiffe in der Straße von Hormus zu beschießen, nannte er kein Kontrollrecht, sondern piracy und «Terrorismus». Das US-Militär hält weiterhin die Meeresenge blockiert. Unter dem starken economic pressure beraten nun Frankreich, Großbritannien und Deutschland in Paris über einen multinationalen Plan zur Sicherung der strategisch wichtigen Wasserstraße.

Reaktionen 6

  • L
    LenaBeir

    Endlich eine Atempause, aber diese violations am ersten Tag zeigen: Der trust zwischen den Seiten ist minimal.

  • M
    Markus74

    Trump nennt es einen historic day , dabei hat er die Krise jahrelang angeheizt. Wo war das Interesse an Frieden, als es wirklich zählte?

  • F
    FadiLib

    Ich bin im Süden aufgewachsen. Jetzt kehre ich zurück – aber mit fear . Was, wenn die ceasefire schon nächste Woche bricht?

  • H
    Hanno

    Die economic pressure der Sperrung der Straße von Hormus treffen uns alle. Energiepreise steigen – und wir zahlen.

  • Z
    ZaraK

    Interessant, wie der Iran die ceasefire als eigenen success darstellt. Diplomatie als Inszenierung.

  • T
    TomW

    Falls die USA wirklich im Weißen Haus unterschreiben, wäre das ein rare moment in der jüngeren Außenpolitik.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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