Siegtreffer in der Overtime: Krefeld führt die Serie gegen Kassel
Im ersten Spiel des DEL2-Finales zwischen den Krefeld Pinguinen und dem EC Kassel Huskies wurde deutlich: Diese Serie wird kein Spaziergang. Vor einer ausverkauften Halle mit über 8.000 Zuschauern zeigten beide Teams high intensity von der ersten Minute an. Schon nach drei Minuten kam es zum ersten Gerangel – ein früher Vorbote dessen, was das Spiel charakterisieren sollte: Kampf, Tempo und clear emotions .
Die Führung wechselte zweimal. Zuerst traf the forward Dominic Turgeon für Kassel, der bereits in der NHL aktiv war – ein strong signal der Gäste. Krefeld antwortete prompt: Kapitän Alex Weiß erzielte den Ausgleich. Im zweiten Drittel schienen die Huskies die bessere Taktik zu haben, doch ihre Überzahlchance nach einer Strafe nutzten die Pinguine eiskalt zur Gegentreffer. Adam Payerl schoss zum 2:2 – ein key moment , der den Druck erhöhte.
Im letzten Drittel dominierte die Vorsicht. Beide Teams scheuten Risiken, klare Chancen blieben selten. Der final pressure lastete schwer – niemand wollte einen Fehler machen. Doch nach 60 Minuten stand es weiterhin unentschieden. Die Verlängerung war unausweichlich, ein passendes dramatic setting für ein so enges Duell in der zweiten deutschen Eishockeyliga.
Dann entschied Max Newton. In der 63. Minute überwand er Kassels Torhüter Philipp Maurer mit einem Schuss über die Stockhand ins kurze Eck. Der Treffer fiel nach genau drei Minuten und sieben Sekunden Overtime – ein decisive goal , das Krefeld eine 1:0-Führung in der Best-of-five-Serie bescherte. Maurer, bis dahin überragend, sah bei diesem Spielzug unglücklich aus. Am Sonntag geht es in Kassel weiter – und das public trust in ein ebenso packendes zweites Spiel ist groß.
Newton war kalt wie das Eis unter seinen Kufen – ein perfect finish perfekter Abschluss unter enormem Druck.
Die Niederlage tut weh, aber das war fair. Kassel hat zu viele Chancen in Überzahl liegen lassen – missed opportunity verpasste Gelegenheit kostet immer.
Maurer hat die ganze Endrunde überglänzt. Dass ausgerechnet er so trifft wird, ist bitter – aber im Eishockey entscheidet oft one second eine Sekunde.
Turgeon als Ex-NHL-Spieler im zweiten Drittel – das bringt sicher mental pressure psychischen Druck auf die Gegner, oder?
Der Ausgleich in Unterzahl war der wahre turning point Wendepunkt. Danach hat Kassel nie wieder richtig dominiert.
So ein Overtime-Treffer live zu erleben – das ist pure emotion reine Emotion. Kein Preis der Welt ersetzt das.