Kein Frieden im Libanon: Netanjahu lehnt Waffenstillstand ab – während die Region brennt
Kein< kein Waffenstillstand, kein Innehalten, kein Aufatmen: israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat klar gemacht, dass der militärische Druck auf den Libanon weitergeht – ungeachtet aller Friedensbemühungen in der Region. Auf Plattform X schrieb er mit Scharfheit: „Ich sage es deutlich: Es gibt keinen Waffenstillstand.“
Die Botschaft ist unmissverständlich: Trotz laufender Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran – moderiert in Pakistan – will Israel seine militärischen Aktionen gegen die Hisbollah nicht einstellen. Netanjahu sieht in der schiitischen Miliz eine unmittelbare Bedrohung, die nur durch anhaltenden Druck eingedämmt werden könne.
Doch die diplomatische Kulisse gerät unter Zugspannung. Auslöser: pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif nannte Israel kürzlich einen „Fluch für die Menschheit“ und ein „Krebsgeschwür“ – Äußerungen, die in Jerusalem als unerträglich gelten. Das Büro des Ministerpräsidenten sprach von einer Aufruf zur Vernichtung, den kein sogenannter neutraler Vermittler jemals tätigen dürfe.
Die Spannungen reichen weiter: US-Präsident Donald Trump mischte sich ein, indem er den Iran aufforderte, die Straße von Hormus gebührenfrei zu lassen. Auf Truth Social warnte er: Wer Gebühren verlangt, sollte das stop now . Diese Drohung folgt auf die Blockade, die der Iran Anfang März verhängte – eine move , die die globalen Ölpreise skyrocket trieb.
Und während der Weltöffentlichkeit der Atem stockt, meldete Kuwait am zweiten Tag der Waffenruhe-Vereinbarung feindliche Drohnenangriffe. Die Drohnen drangen in den Luftraum ein und zielten auf wichtige Einrichtungen. Die Abwehrsysteme wurden aktiviert – ein reminder daran, dass eine fragile Pause in einem Krieg niemanden sicher macht.
Die Friedensgespräche in Pakistan, geleitet von US-Vizepräsident JD Vance, stehen somit unter keinem guten Vorzeichen. Was als diplomatischer Durchbruch geplant war, droht zum Bühne der Eskalation zu werden. Die Kernfrage bleibt: Kann es Frieden geben, wenn jeder Akteur seine eigene Definition von Sicherheit mit der Waffe in der Hand durchsetzt?
Ein Zivilist in Südlibanon hat mir geschrieben: ‚Wir hören nachts die Explosionen, sehen das Himmel aufleuchten, und wissen nicht, ob morgen unsere Nachbarschaft noch steht.‘ Kein Waffenstillstand? Für uns ist das schon Krieg.
Netanjahu spielt ein gefährliches Spiel. Wenn er militärischen Druck als einzige Strategie sieht, destabilisiert er nicht nur den libanesischen Staat, sondern facht auch den Iran-Konflikt weiter an.
Die Drohnentechnologie hat alles changed verändert. Früher brauchte es Flugzeuge und Piloten, heute reicht ein Fernbediener in einem Keller irgendwo in der Region. Kuwait war nur der Anfang.
Wie kann Pakistan vermitteln, wenn sein Verteidigungsminister Israel als Krebs bezeichnet? Das ist kein Neutralität, das ist Parteilichkeit mit offiziellem Briefkopf.
Trump und Netanjahu reden von Sicherheit, aber was ist mit der Sicherheit der Zivilisten? Die Ölpreise steigen, die Fluggesellschaften erhöhen die Preise, und wer zahlt? Nicht die generals Generäle.
JD Vance hat eine harte Aufgabe. Aber solange jeder Seite ihre rote Linien mit Raketen zieht, wird kein Abkommen halten.
„Kein Waffenstillstand“ – das sagt man mal so hin. Aber wer bezahlt den Preis? Die refugees Flüchtlinge. Die Kinder. Die Zukunft.
Die Straße von Hormus ist kein Parkplatz. Wenn der Iran charges Gebühren verlangt, ist das souveränes Recht – aber Trumps Drohung ist rücksichtslos. Wer die Meerenge kontrolliert, kontrolliert den Fluss.