Ölpreis fällt, Spritpreis bleibt steif: ADAC attackiert Kartellamt
Der oil price fällt – doch an der gas station bleibt alles, wie es ist: teuer. Obwohl im iranischen Konflikt ein Waffenstillstand die markets beruhigt, reagieren die fuel prices hierzulande kaum. Das sorgt nicht nur bei Autofahrer:innen für Frust, sondern auch beim ADAC, der nun laut wird – und die Behörden scharf kritisiert.
Der Mobilitätsclub wirft dem Bundeskartellamt Untätigkeit vor. „Die Politik hat dem Amt höhere Befugnisse gegeben. Es ist nicht nachvollziehbar, dass davon kein Gebrauch gemacht wird“, wettert Karsten Schulze, Technik- und Verkehrspräsident des Autoclubs. Er sieht eine klare Abkopplung: Während Rohöl günstiger wird, bleiben die Preise an der Zapfsäule hart – oder steigen sogar weiter.
Schulze vermutet, dass die oil companies die mangelnde Flexibilität bei Preisanpassungen nutzen, um deutliche Risikoaufschläge einzufahren. „Die Befürchtungen des ADAC haben sich bestätigt“, sagt er. Der Verbraucher zahlt weiter für eine volatilere Märkte-Situation, die längst nicht mehr so angespannt ist wie noch vor Wochen.
Die Frage ist jetzt keine rein technische mehr, sondern eine der Fairness und Transparenz: Warum passen sich Endverbraucherpreise nicht schneller an fallende Einkaufspreise an? Und warum greift eine Behörde mit erweiterten Befugnissen nicht ein, wenn der Markt offenbar nicht mehr selbstregulierend funktioniert? Die Debatte läuft – doch für viele bleibt das Gefühl, dass am Zapfhahn längst nicht alles mit rechten Dingen zugeht.
Letzten Monat 2,10 für Diesel, jetzt wieder 1,98 – aber der oil price Ölpreis ist um 15 % gefallen. Wer glaubt denn noch an Marktlogik? Das ist einfach nur Abzocke.
Ich pendle 80 km daily täglich – jede Cent zählt. Wenn die Preise beim Kraftstoff nicht runtergehen, muss ich arbeiten, um einfach nur mein Auto bezahlen zu können. Wann wird das Ende haben?
Das Kartellamt hat zwar neue Werkzeuge, aber wo bleibt der politische Wille, sie auch zu nutzen? Wenn sie bei so einem klaren Fall zögern, wozu dann die Reformen?
Jedes Mal dasselbe Spiel: prices go up Preise steigen schnell, prices go down gehen runter langsam. Als ob die tank stations Tankstellen ein gemeinsames Interesse hätten. Hmm.
Interessant, dass der ADAC jetzt die Stimme erhebt. Früher war der oft nur für Pannenhilfe gut. Aber hier haben sie Punkt: Die Abkopplung ist nicht mehr zu ignorieren.
Vielleicht sollten wir endlich aufhören, uns über fuel prices Spritpreise zu beschweren, und stattdessen mehr Druck auf die Energiewende machen. Je länger wir zögern, desto mehr Geld fließt in fossile Industrien – und in Steuern.
Der eigentliche Skandal ist doch, dass wir erst dann öffentlich diskutieren, wenn die prices go up Preise steigen. Wenn sie fallen, freut sich keiner laut. Doppelmoral pur.
Ich hab mal aus Neugier bei drei gas stations Tankstellen am selben Autobahnabschnitt den Preis pro Liter notiert – Unterschied von 18 Cent. Wenn der Markt so funktionsfähig ist, warum gleichen sich die Preise dann nicht automatisch aus?