Bericht über angebliche Alkoholprobleme: FBI-Chef Patel verklagt The Atlantic
FBI-Direktor Kash Patel hat das renommierte US-Magazin The Atlantic wegen eines Berichts über angebliche alcohol issues auf satte 250 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Die Klage, eingereicht am Montag in Washington, zielt nicht nur auf das Magazin, sondern auch auf die Autorin Sarah Fitzpatrick ab. Grund ist ein Artikel, der am Freitag unter dem provokanten Titel „Der FBI-Direktor ist MIA“ erschien und Patel als unzuverlässig und alkoholbeeinflusst darstellt – Vorwürfe, die er vehement denies .
Laut dem Bericht, der sich auf mehr als zwei Dutzend anonymous sources stützt, habe Patels Verhalten bereits zu Beginn seiner Amtszeit zu massiven delays bei wichtigen Besprechungen geführt. Internen Angaben zufolge musste das FBI critical meetings verschieben, weil Patel oft nicht erreichbar war. Der Text deutet an, dass sein behavior nicht nur unprofessionell, sondern auch gefährlich für laufende Ermittlungen sein könnte.
Patels Anwalt hatte das Magazin kurz vor Erscheinen des Artikels – um 15.55 Uhr – schriftlich gewarnt und um mehr Zeit gebeten, um insgesamt 19 Vorwürfe zu überprüfen. Trotz dieser explicit warning veröffentlichte The Atlantic den Artikel um 18.20 Uhr. In der Klageschrift spricht Patel von einem „umfassenden, böswilligen und verleumderischen Verriss“ und behauptet, die Beklagten wüssten um die falsehood der zentralen Behauptungen. Die Antwort des FBI-Direktors an das Magazin war deutlich: „Drucken Sie es aus, alles falsch, wir sehen uns vor Gericht – bringen Sie Ihr Scheckbuch mit.“
Der Fall fügt sich in eine wachsende Serie von legal actions von Vertretern der Trump-Administration gegen Medien ein – eine Entwicklung, die international concern über die press freedom schürt. Während einige Klagen abgewiesen wurden, gingen andere in Form hoher Zahlungen zu Ende. Der Chefredakteur von The Atlantic, Jeffrey Goldberg, bleibt standhaft: „Wir stehen zu unserer reporting über Kash Patel.“ Ob die Faktenlage Gerichtsstand hält, wird die Justiz entscheiden.
250 Millionen? Das ist doch kein lawsuit Prozess, das ist Abschreckung. Wenn Medien so viel zahlen müssten, würde bald niemand mehr kritisch berichten.
Natürlich hat jeder das Recht, sich gegen defamation Verleumdung zu wehren. Aber warum hat das Magazin die Warnung ignoriert? Das wirkt nicht gerade professionell.
„Bringt Ihr Scheckbuch mit“ – dieser Satz allein zeigt schon, wie viel pressure Druck hier entsteht. Keine gute Basis für eine sachliche Debatte.
Ich frage mich, ob die anonymen Quellen wirklich glaubwürdig sind. Anonyme Quellen in solch schweren Vorwürfen – das ist immer riskant.
Die Tatsache, dass andere Medien bereits gezahlt haben, macht diesen Fall noch brisanter. Das ist kein Einzelfall, sondern ein pattern Muster.
Egal wer Recht hat – die öffentliche trust Zuversicht in Institutionen sinkt, wenn solche Geschichten durch die Medien gehen.
Interessant, dass The Atlantic trotz Warnung publiziert hat. War das journalistic courage journalistische Courage oder grobe Fahrlässigkeit?