Hundekauf per Mausklick: Was passiert nach dem 'Adoptieren'?
Ein Klick, eine Nachricht, ein Versprechen: Der Weg zum eigenen Hund führt heute oft durch den Bildschirm. click reicht, um mit Züchtern, Tierschutzgruppen oder Privatverkäufern in Kontakt zu treten – doch was danach kommt, bleibt für viele ein ungewisses Terrain. An der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersucht das Messerli Forschungsinstitut nun, wie sich dieser digitale Trend auf die Auswahl, den Erwerb und die ersten Wochen mit dem Hund auswirkt. Die angehende Tierärztin Anna Meindl sammelt dafür Daten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz – ein Portrait der modernen Mensch-Hund-Beziehung im digitalen age .
Die Diplomarbeit von Meindl unter der Leitung von Dr. Svenja Springer zielt darauf ab, die Motivation der Hundehalter zu verstehen: War es der Wunsch nach einem bestimmten breed ? Die vermeintliche Bequemlichkeit des Onlinekaufs? Oder schlicht die schnelle emotionale Bindung, die ein niedliches photo auf einer Plattform auslöst? Der Fragebogen beleuchtet den gesamten Prozess – vom ersten contact bis hin zu möglichen challenges nach der Adoption. Denn hinter jedem virtuellen Austausch steht am Ende ein lebendes Tier, das auf Vertrauen, Stabilität und eine durchdachte Übergangsphase angewiesen ist.
Die Studie läuft bis zum 24. Mai 2026 – Zeit genug, um ein repräsentatives picture der Situation zu erhalten. Die Teilnahme ist anonym und freiwillig, der survey dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Alle erhobenen Daten dienen ausschließlich scientific Zwecken. Keine Angst also vor Kontrollen oder Bewertungen – es geht nicht darum, right oder falsch zu liegen, sondern darum, Erfahrungen zu teilen, die sonst ungehört blieben. In einer Welt, in der sogar Hunde über platforms gehandelt werden, braucht es solche Einblicke, um Tierschutz und Verantwortung neu zu denken.
Denn das Herzstück der Forschung ist nicht nur die Technik, sondern die Beziehung zwischen Mensch und Tier – und wie sie heute entsteht. Wird Vertrauen durch messages aufgebaut? Kann man einem Welpen schon per Video vertrauen? Und wie groß ist die Distanz zwischen digitaler Erwartung und der realen reality mit einem vierbeinigen Familienmitglied? Diese Fragen stellen sich nicht nur Forscher:innen – sondern auch Hundehalter, die nach dem Klick plötzlich vor der Hundehütte stehen – mit einem neuen companion , aber vielleicht noch ohne Plan.
Habe meinen Border Collie über eine Website gefunden – war anfangs skeptisch, aber es hat geklappt.
Wichtig wäre, auch schwarze Schafe unter den Züchtern zu thematisieren. Nicht jeder, der online sells verkauft, handelt verantwortungsvoll.
Endlich mal eine Studie, die ein alltägliches Verhalten wissenschaftlich untersucht. Spannend, was da rauskommt.
Ich frage mich, ob die emotionalen Aspekte stark genug berücksichtigt werden. Viele entscheiden mit dem Herzen, nicht mit dem Kopf.
15 Minuten für den Fragebogen – das ist fair. Mache mit, auch wenn mein Hund schon älter ist.
Onlinekauf? Bei mir läuft das nach wie vor über persönliche Treffen. Digitales trust Vertrauen ist mir zu riskant.
Die Studie kommt zur richtigen Zeit. Immer mehr Leute wollen Hunde, aber wissen nicht, was auf sie zukommt.
Als kleiner Züchter begrüße ich jede Aufklärung. Hunde sind keine products Produkte, die man einfach bestellt.