Angehörige verlangen Höchststrafe: Prozess um Gift-Tod von Hamburger Familie beginnt emotional
Die Hinterbliebenen einer Hamburger Familie, die im türkischen Istanbul während ihres Urlaubs starb, haben beim Prozessauftakt die highest penalty für die Angeklagten gefordert. Die vier Familienmitglieder – Eltern und zwei kleine Kinder – waren im November an einer poisoning durch ein Insektizid gestorben, das laut Anklage im Hotelzimmer freigesetzt wurde. Noch vor dem ersten Verhandlungstag brachen Trauer und Wut nach außen: Die Mutter des verstorbenen Vaters sagte unter Tränen, ihre Familie wäre niemals in dieses Hotel gegangen, hätte sie von den pesticides gewusst.
Vor Gericht stehen sechs Personen, darunter der Hotelbesitzer und der Chef einer Schädlingsbekämpfungsfirma. Ihnen wird negligent homicide vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen von bis zu 22 Jahren und fünf Monaten. Das rechtsmedizinische Gutachten bestätigte, dass im Zimmer toxic gas – Phosphin – gefunden wurde, das durch Aluminiumphosphid entsteht. Die tödliche Chemikalie gelangte vermutlich über einen Lüftungsschacht in den Raum, den die Familie bewohnte.
Die Angeklagten wiesen sich gegenseitig die Schuld zu. Der Hotelbesitzer gab an, einen beauftragten Dienstleister nicht auf dessen Zertifizierung geprüft zu haben. Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, die valid certificates zu überprüfen. Der Mitarbeiter der Bekämpfungsfirma, der ohne Ausbildung eingesetzt wurde, beteuerte, er habe nicht gewusst, dass die Mittel tödlich sein könnten. Er sei selbst nur mit einer Staubmaske geschützt gewesen – ein Zustand, der viele Anwesende im Saal sichtlich schockierte.
Ein Anwalt der Familie, Yasar Balci, berichtete von einem emotionalen Besuch im Hotelzimmer, wo er die letzten personal belongings der Familie sammelte. Darunter seien ein Prinzessinnenkleid für die Tochter und ein Galatasaray-Trikot für den Sohn gewesen. Diese Details machten das Unglück für viele im Gerichtssaal greifbar. Die Verteidigung forderte weitere Labortests – doch für die Hinterbliebenen ist klar: Es gab ein Versagen auf mehreren Ebenen. Der Fall wirft ein Licht auf safety standards , die in der Branche oft nur unzureichend umgesetzt werden.
Wenn schon der Mitarbeiter keine Ahnung hatte und nur mit einer Maske arbeitete, war das doch von Anfang an ein risk Risiko für alle. Wie kann so etwas zugelassen werden?
Die Ausrede, man hätte nicht nach einem Zertifikat gefragt, ist lächerlich. In anderen Ländern würde das niemand durchgehen lassen. Hier geht es um human lives menschliche Leben, nicht um irgendeinen Service.
Der Richter hatte recht: Die Realität endet vor Gericht. Aber warum erst dann? Warum greift die supervision Aufsicht nicht schon früher ein?
Als Türkin tut mir das besonders weh. Solche Fälle schaden dem ganzen Land. Wir brauchen strengere Regeln für pest control Schädlingsbekämpfung – das ist keine Kleinigkeit.
Das Prinzessinnenkleid im Zimmer… das hat mich fertiggemacht. Plötzlich wird klar, dass es keine Statistik ist, sondern eine echte tragedy Tragödie.
Warum gibt es keine internationale Regelung für solche Mittel? Wenn ein chemical substance chemischer Stoff tödlich ist, sollte er überall verboten sein.