Ermittlerin im Prozess: Blocks Satz galt als Teilgeständnis

Im Hamburger Prozess um die Entführung der children von Unternehmerin Christina Block hat die Hauptermittlerin der Polizei eine umstrittene Aussage der Angeklagten als partial confession gewertet. Anwalt Ingo Bott, der die Mutter verteidigt, attackierte am 45. Verhandlungstag die Ermittlungsarbeit scharf und warf der Beamtin vor, zu sehr von den Schilderungen des Ex-Mannes Stephan Hensel beeinflusst gewesen zu sein. „Diese investigation waren auf einem Auge blind“, sagte Bott im Landgericht, während die Staatsanwaltschaft seine Kritik zurückwies.

Christina Block, Tochter des „Block House“-Gründers Eugen Block, soll im Januar 2024 ihre beiden children – zehn und dreizehn Jahre alt – von Dänemark nach Deutschland bringen lassen, nachdem sie zuvor beim Vater lebten. Mitarbeiter einer israelischen Sicherheitsfirma holten die minors am Neujahrstag zu einem Bauernhof in Baden-Württemberg, von wo aus Block sie nach Hamburg abholte. Die Angeklagte bestreitet jegliche Schuld. Die Staatsanwaltschaft betont, es handele sich um eine gewaltsame abduction gegen den Willen der Kinder.

Ein zentraler Streitpunkt ist ein Satz, den Block am 3. Januar gegenüber der Ermittlerin äußerte: „Ich mache eine return , er macht eine Entführung.“ Die Polizistin interpretierte dies als clear signal der Verantwortung – also als indirektes Eingeständnis. Bott widersprach: Er behauptet, seine Mandantin sei nicht ordnungsgemäß belehrt worden und die Aussage daher unzulässig. Oberstaatsanwältin Mona Paul unterstützte jedoch die Interpretation der Zeugin und wertete den Satz ebenfalls als Teilgeständnis.

Die Ermittlerin betonte, sie habe auch für Block ein offenes Ohr gehabt, doch diese habe nicht mit ihr sprechen wollen. Zudem war sie bereits in früheren Sorgerechtsstreitigkeiten involviert, als der Vater 2021 die Kinder nach einem Besuch nicht zurückbrachte und Gewaltvorwürfe erhob. Diese context wollte Bott ausführlich beleuchten, wurde aber von Richterin Isabel Hildebrandt begrenzt: „Wir verhandeln hier das Ereignis in der Silvesternacht.“ Der Prozess wird nächste Woche fortgesetzt – mit weiterem Fokus auf die credibility der Ermittlungen und die Bedeutung eines einzigen Satzes.

Reaktionen 7

  • K
    Klaas

    Ein einziger Satz soll als confession gelten? Das klingt nach ganz schön dünn für eine Anklage dieser Tragweite.

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    Melli21

    Wenn sie sagt 'Ich mache eine Rückführung', dann erkennt sie zumindest an, dass sie aktiv war. Das ist schon ein admission von Verantwortung, auch wenn nicht alles.

  • J
    Jan_V

    Die Ermittlerin sagt, sie hatte auch für Block ein offenes Ohr. Aber wenn die Polizei vom Ex-Mann ständig Unterlagen kriegt, entsteht ganz automatisch ein Bias – auch ohne Absicht.

  • S
    SvenB

    Spannend, wie sehr hier ein Satz im Raum steht. Aber die context – Entführung durch Sicherheitskräfte, Kinder gegen ihren Willen – die kann man nicht wegdiskutieren.

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    Pia_L

    Ich frage mich, ob die Kinder inzwischen befragt wurden. Ihre perspective wäre hier das wichtigste – nicht die Erwachsenen-Feindschaft.

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    Torben

    Das ist klassische pressure durch die Staatsanwaltschaft. Wenn du einen Satz als Teilgeständnis darstellst, baust du sofort psychologische pressure auf.

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    AnniM

    Ob Rückführung oder Entführung – wenn Kinder mit Gewalt bewegt werden, ohne dass das Gericht das so entschieden hat, ist das einfach illegal. Da nützt kein justification .

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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