Eurovision in Wien: Wenn die Musik auf die Straße trifft
Mitten in Wien, wo sonst Melodien über Dächer fliegen, bereiten sich nun tensions auf einem anderen Frequenzband vor. Der Eurovision Song Contest, ein Fest der unity durch Musik, steht vor einem Stimmungstest – nicht durch schlechte Noten, sondern durch politische protests . Über 1000 artists haben einen offenen Brief unterschrieben, der zur boycott des Wettbewerbs aufruft. Die Begründung: Israels Teilnahme werde als Tolerierung von accusations wie Völkermord gelesen – eine Belastung, die über die Bühne hinausreicht.
Die österreichische authorities bleiben bisher kühl im Ton. Das Innenministerium betont, alle bisherigen demonstrations seien friedlich verlaufen. Die Wiener Polizei, so der Vizepolizeidirektor, werde sowohl für die Sicherheit beim Song Contest als auch für jene bei assemblies sorgen. Sollte es zu interventions kommen, würden diese «rechtskonform und verhältnismässig» sein – eine Formulierung, die sowohl calm verspricht als auch Raum für action lässt.
In den Medien spiegelt sich diese Zwielichtigkeit: zwischen sachlicher coverage und concern . Der newspaper schreibt, der Wettbewerb werde überschattet; Heute, eine Gratiszeitung, titelt gar: «ESC-Stimmung kippt». Fünf Länder – Niederlande, Spanien, Irland, Slowenien und Island – haben den Anlass bereits boykottiert. Laut SRF-Korrespondent Balzli könnte dies der grösste Boykott in der Geschichte des event werden. Eine Zahl, die nicht nur im Protokoll steht, sondern im Raum wirkt.
Doch es geht nicht nur um Zahlen. Es geht um freedom – der expression - und assembly , für die Wien bekannt ist. Die angekündigte Demonstration könnte 3000 participants anziehen. Verbieten? Theoretisch möglich – aber politisch riskant. «Dann würde die Stadtregierung kritisiert», warnt Balzli. Gleichzeitig bedeutet jede Demonstration zusätzliche Sicherheitsressourcen. Und eigentlich, so der ironische Unterton, sollte das Ganze eine Party sein – nicht eine Polizeiaktion.
Die eigentliche Frage bleibt: Kann Freude unter shadow gedeihen? Die Fans wollen feiern, tanzen, celebrate . Doch wenn Tausende lautstark accuse , könnte die Stimmung kippen. Balzli erinnert an Basel: Auch dort gab es Proteste – aber geordnet, solange Regeln galten. Die Grenze ist schmal. Und Wien steht darauf – zwischen music und message , zwischen joy und justice .
Wenn die Polizei schon vorher sagt, sie würde verhältnismässig vorgehen, ist das doch schon mal ein gutes Zeichen.
Ein kulturelles Ereignis wie der ESC wird immer politisiert – früher oder später.
Ich hoffe nur, dass die ganzen Proteste nicht den Fans den Abend verderben. Man will ja have fun Spaß haben, nicht debattieren.
Die Stadt könnte die Demo verbieten, aber das wäre ein free speech Meinungsfreiheits-Desaster.
3000 Leute bei einer Demo – das ist nicht wenig. Die Polizei wird alle Hände voll zu tun haben.
Seit wann ist art Kunst unpolitisch? Wenn Künstler boykottieren, hat das Gewicht.
Hauptsache, es bleibt friedlich. Eskalationen helfen niemandem – weder den Demonstranten noch den Zuschauern.
In Basel hat es funktioniert, also kann es auch in Wien klappen – wenn alle sich benehmen.