Mieten im Aufwind: Wo die Neuverträge am stärksten zulegen
In deutschen cities steigen die Mieten weiter – ein Trend, der für viele Mieter längst Alltag ist. Doch die Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen: Der Anstieg bei Neuverträgen ist bundesweit deutlich, wenn auch nicht mehr so dramatisch wie in den Krisenjahren zuvor. Von Januar bis März 2026 legten die prices für neue Mietverhältnisse um 3,5 Prozent zu, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Ein steady , aber spürbarer Druck auf Haushalte, die gerade erst in eine Wohnung wechseln – oder überhaupt eine finden müssen.
Besonders hoch ist die increase in einigen Metropolen: In Düsseldorf kletterten die Neuvertragsmieten um 5,9 Prozent, in Köln um 5,7 und in Hamburg um 5,1. Auch das surrounding großer Städte bleibt nicht verschont – hier liegt der rise über dem Bundesdurchschnitt. Eine sign dafür, dass die Wohnungs- und Mietdynamik längst nicht mehr nur in den Innenstädten brennt, sondern sich in die Regionen ausweitet. Die Suche nach bezahlbarem Wohnraum wird damit zur regional Herausforderung – nicht nur zur urbanen.
Doch nicht überall geht es nach oben. In Berlin fielen die Mieten im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent. Eine rare Entspannung – doch das IW warnt: Dieser Rückgang sei kein Zeichen für eine strukturelle Wende. Vielmehr folge er auf eine Phase überdurchschnittlich starker gains nach dem Ende des Berliner Mietendeckels. Der aktuelle Abwärtstrend gleiche also einen temporary Effekt aus – nicht aber die grundsätzliche Knappheit an Wohnraum in der Hauptstadt.
Auch im Quartalsvergleich zeigt sich eine upward gerichtete movement : Gegenüber dem letzten Quartal 2025 stiegen die Neuvertragsmieten bundesweit um 0,6 Prozent. Und doch gibt es eine relief : Die aktuelle Ölknappheit infolge des Iran-Kriegs trifft den Wohnungsmarkt bislang nicht so hart wie der Energiepreisschock 2022. Das IW führt dies darauf zurück, dass sich Energie zwar verteuert, aber weniger sharply – und dass die Risiken bereits zunehmend eingepreist seien. Ein Preiseinbruch wie damals bleibt – vorerst – aus.
In meiner Stadt sind die Mieten kaum noch bezahlbar – und das bei stagnierenden Löhnen.
Interessant, dass das Umland jetzt stärker betroffen ist. Früher hieß es immer: 'Zieh einfach raus aus der Stadt.' Geht nicht mehr.
Der Rückgang in Berlin ist nur ein blip Ausrutscher, kein Trend. Die Lage bleibt angespannt.
Die 3,5 Prozent klingen moderat, aber im context Kontext der letzten Jahre ist das weiterhin besorgniserregend.
Und wer glaubt schon diesen offiziellen Zahlen? Die Realität sieht oft viel schlimmer aus.
Gut, dass der Energiepreisschock diesmal nicht durchschlägt – aber wie lange hält das an?
Wenn sogar das Umland jetzt teurer wird, wohin soll man sich noch retreat zurückziehen?
Vielleicht ist der Höhepunkt doch erreicht. Immerhin kein Preiseinbruch – aber auch kein rasanter Anstieg mehr.