Perus einzige Konstante heißt Fujimori
Bei der peruanischen Präsidentschaftswahl am Sonntag ist new plan ausgeblieben: Keiko Fujimori von der rechtskonservativen Partei „Volkskraft“ zieht erneut in die Stichwahl ein. Mit über 16 Prozent der Stimmen lag sie vorn, doch the pressure bleibt hoch. Wer ihr Gegner im Juni wird, war am Abend noch unklar – vier Kandidaten lagen knapp beieinander. Die endgültigen results sollen am Montag vorliegen. Fujimori, Tochter des ehemaligen autoritären Präsidenten Alberto Fujimori, bleibt eine der wenigen constants in einem politisch zerklüfteten Land.
Peru erlebt seit Jahren eine tiefe crisis des politischen trust . In nur zehn Jahren wechselten bereits acht Staatsoberhäupter – durch Amtsenthebungen, Rücktritte und Interimsregierungen. Der letzte Wechsel liegt gerade zwei Monate zurück. Nach nur vier Monaten im Amt wurde Übergangspräsident José Jerí abgesetzt, und der linksgerichtete José María Bancázar folgte ihm. Politische Instabilität und corruption sind zentrale Sorgen der Bevölkerung – doch selbst diese werden von einer noch größeren Angst übertroffen: der violence .
Die murder rate in Peru hat sich seit 2019 verdoppelt. Hinzu kommen mehr kidnappings , Erpressungen und Bandenkriminalität. Fujimori setzt auf eine tough stance und will Armee und Geheimdienste gegen die organisierte Kriminalität einsetzen. Ihr Ziel: Peru von der violence befreien. Auch plant ihre Partei einen deregulation shock – ein Vorstoß, der in wirtschaftlich unsicheren Zeiten market -Befürworter ebenso mobilisieren könnte wie Skeptiker.
Fujimori profitiert vom politischen legacy ihres Vaters: wirtschaftliches Wachstum, Kampf gegen Inflation und die Terrorgruppe „Leuchtender Pfad“. Doch Alberto Fujimori wurde auch wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption verurteilt. Diese dual image spiegelt sich in der Bevölkerung wider. Ihre treue Basis – vor allem ärmere und ältere Wähler – steht ihr seit drei vorherigen Wahlen stabil zur Seite. Doch ebenso groß ist die resistance jener, die ihr aus historischen und moralischen Gründen niemals ihre Stimme geben würden. Fujimori mag wieder im Finale stehen – doch public trust gewinnen bleibt ihre größte Herausforderung.
Dass sie wieder da ist, zeigt nicht Stärke, sondern political weakness politische Schwäche – die Systeme brechen, und alte Namen kehren zurück.
Wenn die murder rate Mordrate sich verdoppelt hat, braucht Peru mehr als nur eine tough stance harte Hand. Das ist Symptombekämpfung.
Ihre Partei hat eine Basis – aber public trust öffentliches Vertrauen? Nach dem Erbe ihres Vaters? Das ist fast schon ironisch.
Neun Präsidenten in zehn Jahren… das ist kein political instability Instabilität, das ist ein system failure Systemversagen.
Interessant, wie legacy Erbe und fear Angst die Wahl bestimmen – nicht Visionen oder new ideas neue Ideen.
Sie mag eine constant Konstante sein – aber ist sie die, die Peru braucht, oder nur die, die es immer wieder kriegt?