Spiele in Rhein-Ruhr: Nordrhein-Westfalen sagt Ja zu Olympia-Bewerbung
Nach München hat nun auch the region Köln, Rhein, Ruhr ein klares Signal für eine Olympia-Bewerbung gesetzt. In einer historischen public vote sprachen sich 16 der 17 beteiligten Städte für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 aus. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden unterstützten das Projekt – bei insgesamt etwa 1,4 Millionen Abstimmenden, was einem Drittel der Wahlberechtigten entspricht. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) feierte das Ergebnis als major success und sprach von einem Rekord in der direkten democracy .
Besonders beeindruckend: Die Abstimmung fand vollständig per Briefwahl statt, und fast alle Wahlberechtigten erhielten die Unterlagen automatisch. „Das ist eine clear signal der Bevölkerung“, sagte Wüst. „Die Menschen wollen sustainable games , die auf bestehenden sports facilities basieren.“ In Köln soll als „Leading City“ nur ein temporäres Leichtathletikstadion entstehen, dazu das Athletendorf. Die Vision: spektakuläre Wettkämpfe mit bis zu 14 Millionen verkauften Tickets – etwa beim Schwimmen auf Schalke oder Fußball in Dortmund.
Doch nicht überall war die Beteiligung stark genug. In Herten, wo Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, reichte die Zustimmung nicht, um gültig zu sein. Die Stadt fällt damit aus dem Konzept, doch backup plans mit anderen Standorten werden bereits geprüft. Auch in Kiel gab es ein positives Votum: 63,5 Prozent unterstützten die Bewerbung als möglicher Segelstandort – ein weiterer boost für die deutsche Olympia-Idee.
Die Zustimmung ist jedoch erst der erste Schritt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 26. September entscheiden, welcher Standort die nationale Kandidatur erhält – unter Einbeziehung aller Bürgerentscheide. Während München bereits im Herbst eine klare Mehrheit erreichte, bleibt der Wettbewerb eng. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird voraussichtlich erst 2027 entscheiden. Bis dahin haben alle deutschen Städte bis Anfang Juni Zeit, ihre concepts zu verbessern – der Druck steigt, die competition ist groß.
Endlich mal ein realistic concept realistisches Konzept – keine teuren Neubauten, sondern Nutzung bestehender infrastructure Infrastruktur. Das könnte funktionieren.
1,4 Millionen Abstimmende – das ist beeindruckend. Aber ist das wirklich public support öffentliche Zustimmung oder nur die Meinung einer aktiven Minderheit?
Die fan experience Zuschauererlebnisse in Dortmund und auf Schalke wären gigantisch. Aber wer zahlt die final cost Endkosten?
Herten fällt raus? Schade. Aber backup options Ausweichstandorte zeigen, dass man flexibel denkt.
München hatte schon einen klaren lead Vorsprung. Jetzt wird’s eng. Der DOSB hat eine tough decision schwierige Entscheidung vor sich.
Nachhaltigkeit ist gut, aber was passiert danach mit dem athlete village Athletendorf? Brauchen wir das wirklich langfristig?