Mercedes-Aktionäre unzufrieden: Auf Hauptversammlung verlangen sie mehr Tempo und Plan für China
Aktionäre von Mercedes haben bei der virtuellen Hauptversammlung am Donnerstag clear signal gesendet: Der Autokonzern muss more speed bei seiner Transformation vorlegen – besonders im strategisch wichtigen China. Die Investoren fordern nicht nur new concepts , sondern auch messbare progress , nachdem das Geschäft in der Volksrepublik massiv under pressure geraten ist.
Die Zahlen sind alarmierend: Im ersten Quartal 2025 verkaufte Mercedes in China 27 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr. „Die Chinesen machen enormen pressure “, betont Ingo Speich von Deka Investment. Auch Nordamerika, vor allem die USA, sei betroffen – dort lasten Zölle auf Volumen und profitability . Der Gewinneinbruch und der Rückgang der Gesamtverkäufe nähren die concern , dass Mercedes an Boden verliert.
Mercedes-Chef Ola Källenius reagiert mit ehrgeizigen Zielen: Bis Mitte des Jahrzehnts sollen jährlich rund zwei Millionen Fahrzeuge verkauft werden – das wären mehr als zehn Prozent mehr als 2025. Besonders die Top-Ende-Modelle sollen um 15 Prozent wachsen. Der Anteil von Elektro- und Plug-in-Hybriden soll auf 40 Prozent steigen. „Wir nehmen den Wettbewerb confidently an“, versichert Källenius und kündigt eine stärkere local focus in China an – von Produktion bis Forschung.
Analyst Jürgen Pieper sieht die Zukunft des Konzerns – und indirekt auch die des Chefs – eng mit dem Erfolg der neuen Modelloffensive verknüpft. In der Vergangenheit habe Mercedes mit wechselnden Strategien, etwa bei der E-Mobilität oder der Luxusausrichtung, viel reputation und Geld verloren. Jetzt gelte es, Vertrauen to regain . Die Hauptversammlung beschloss zudem eine Dividende von 3,50 Euro – ein Rückgang gegenüber 4,30 Euro im Vorjahr, was zusätzlichen financial pressure spiegelt.
27 Prozent weniger in China – das ist kein slowdown Absatzeinbruch, das ist ein Sturz. Wenn das kein wake-up call Weckruf ist, was dann?
Die profitability Profitabilität leidet unter Zöllen und lokaler Konkurrenz. Aber warum erst jetzt reagieren? Der market shift Marktwechsel war doch absehbar.
15 Prozent Wachstum bei Luxusmodellen – ehrgeizig, aber realistisch? Der high-end market Premium-Segment ist hart umkämpft. Da braucht es mehr als nur new design neues Design.
„Lokal ausrichten“ heißt: mit chinesischen Partnern zusammenarbeiten. Aber wie viel technology control Technologieführerschaft will Mercedes wirklich abgeben? Das ist der real dilemma eigentliche Konflikt.
Dividende von 3,50 statt 4,30 Euro – Aktionäre spüren den financial squeeze finanziellen Engpass direkt. Das ist kein gutes confidence signal Vertrauenssignal.
40 Prozent Elektro- und Hybridanteil – das ist ein clear target klar definiertes Ziel. Aber reicht das noch, um vor chinesischen E-Auto-Herstellern nicht abgehängt zu werden?