Bundesregierung ließ fast 400 Überprüfungen beim Verfassungsschutz durchführen

Die Bundesregierung hat im Jahr 2025 fast 400 Organisationen und Einzelpersonen beim Bundesamt für Verfassungsschutz überprüfen lassen, die öffentliche Fördermittel beantragt hatten. Laut einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Clara Bünger wurden 218 Organisationen und 178 Personen im sogenannten "Haber-Verfahren" geprüft – eine Zahl, die deutlich macht, wie häufig der state protection inzwischen in den public funding eingreift.

Das Verfahren erlaubt es Ministerien, vor Preisvergaben oder Förderentscheidungen sicherzustellen, dass keine verfassungsfeindlichen activities vorliegen. Doch zuletzt geriet es in die criticism , nachdem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer drei Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis ausschloss – nach einer negativen Rückmeldung des security agency . Diese Entscheidung weckte Befürchtungen, dass der Staat zunehmend gesinnungspolitische Hürden errichtet.

In zehn Fällen bei Personen und 34 bei Organisationen übermittelte das BfV demnach Hinweise auf „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“. In 38 Fällen gingen die information sogar darüber hinaus. Diese Zahlen zeigen, dass die checks nicht nur formal sind, sondern konkrete risks identifizieren – oder eben auch falsche Verdächtigungen schaffen.

Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Linken, warf Bundesinnenminister Alexander Dobrindt vor, den Verfassungsschutz als Werkzeug gegen kritische civil society zu missbrauchen. „Das Innenministerium führt einen verdeckten Feldzug gegen die public trust “, sagte sie. „Wir brauchen transparency statt staatlichem mistrust gegen alle, die die Demokratie verteidigen.“

Reaktionen 6

  • J
    JanoschK

    Fast 400 Überprüfungen – das ist kein Einzelfall mehr, sondern systematisch. state oversight über Kultur und Zivilgesellschaft braucht klare Grenzen.

  • M
    Melli21

    Wenn Fördergelder betroffen sind, verstehe ich die checks – aber warum dann keine public report darüber?

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    Falko

    Die Linke spinnt. Wer öffentliches money will, sollte auch bereit sein, sich prüfen zu lassen. Kein Risiko für unsere Demokratie.

  • A
    Anika_T

    Aber was genau ist eine 'verfassungsschutzrelevante Erkenntnis'? Diese unklaren Kriterien machen Angst.

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    Dobber

    Weimer hat die Buchhandlungen rausgeschmissen, Dobrindt liefert die intelligence . Schön, dass die CSU mal wieder political pressure ausübt.

  • C
    Cora_L

    Das Problem ist nicht die Sicherheit, sondern das fehlende Vertrauen in gesellschaftliche initiatives , die unbequem sind.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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