„Ist ein top top Coach“: Riera feiert ersten Auswärtssieg und sammelt Vertrauen
top coach – so beschreibt Oscar Höjlund Albert Riera, und das Lob kommt nicht von ungefähr. Der Trainer von Eintracht Frankfurt hat nach einer difficult week mit einem 2:1-Sieg beim VfL Wolfsburg wichtiges public trust zurückgewonnen. Der Auswärtsdreier war nicht nur der erste seit November, sondern auch ein klares signal in Richtung Tabelle und Umkleidekabine.
Nach dem Remis gegen Köln hatte Riera sichtlich unter pressure gestanden. Sein Auftritt in der Pressekonferenz war geprägt von Frust und Anspannung. Doch die erste Halbzeit in Wolfsburg zeigte eine Mannschaft, die auf seine Ansprache reagiert hatte. Tore durch Höjlund und Kalimuendo sorgten für einen clear lead zur Pause. Auch wenn der späte Gegentreffer zum 2:1 die Nerven strapazierte, blieb der Erfolg unangetastet – ein major win gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten.
Riera hat in neun Spielen 15 Punkte geholt – ein starker Start, der nur noch von Armin Veh übertroffen wurde. Er hat jungen Spielern wie Amaimouni-Echghouyab und Brown trust geschenkt und gleichzeitig erfahrene Kräfte neu motiviert. Co-Trainer Lorenzo Dolcetti trug mit taktischen adjustments bei Standardsituationen zum Sieg bei. Die strategy , kurze Freistöße zu spielen, funktionierte – ein Zeichen für eine funktionierende Trainingsarbeit.
Doch es gibt noch Baustellen. Die Eintracht kassiert weiterhin zu viele Gegentore in der Schlussphase – vier der letzten neun Tore fielen nach der 75. Minute. Die concentration sinkt, die defensive stability wackelt. Gegen Köln war die zweite Halbzeit stärker, in Wolfsburg der erste Durchgang – consistency über 90 Minuten fehlt noch. Riera muss diesen Riss schließen, wenn er langfristig überzeugen will.
Der Sprung aus der slowenischen Liga nach Frankfurt war gewaltig. Doch Riera hat die Defensive bereits deutlich verbessert – der Schnitt an Gegentoren sank von 2,36 auf 1,0. Nun geht es darum, den momentum zu nutzen. Die nächsten fünf Spiele gelten dem Kampf um Platz sieben – ein Ziel, das Europa-League-Hoffnungen nährt, aber auch trügerisch sein kann. Ein versöhnliches Ende einer schwierigen Saison wäre möglich – doch nur Siege helfen dabei.
Große Erleichterung nach dem Sieg. Der pressure Druck auf Riera war enorm, aber er hat gezeigt, dass er damit umgehen kann.
Die kurzen Freistöße waren der Schlüssel. Endlich mal eine clevere tactical idea taktische Idee, die auch funktioniert hat.
15 Punkte aus neun Spielen – das ist solide. Aber Veh hatte 19. Die comparison Vergleiche werden trotzdem lauter, wenn er jetzt abhebt.
Zetterer hätte uns fast alles verschenkt. Wo bleibt die consistency Konstanz im Tor? Ein Glück, dass Kalimuendo danach noch gescheitert ist.
„Top, top Coach“ – genau das denke ich auch. Höjlund hat public trust öffentliches Vertrauen in ihn, und das ist wichtig.
Schön, dass wir gewonnen haben. Aber die Abwehrpatzer in der Schlussphase machen mir echt Sorgen. Das kann in der Champions League nicht passieren.