Wenn die Dampfwalze im Postfach liegt: Der digitale Hass gegen Politiker
Es ist ein stiller Krieg in der digitalen Stille: war , der nicht mit Waffen, sondern mit messages geführt wird – Hassnachrichten, die täglich Parlamentarierinnen und Parlamentarier in der Schweiz erreichen. Wie eine Studie der Universität Zürich offenlegte, erlebten 98 Prozent der nationalen Amtsträger bereits Anfeindungen, von insults bis zu threats . Für viele ist es längst kein Einzelfall mehr, sondern daily Realität – besonders für Frauen und Mitglieder von left-wing Parteien.
Der Fall von SVP-Nationalrat Benjamin Fischer zeigt, wie weit der hatred gehen kann: Ein 64-Jähriger drohte, Fischer und seine Familie mit einer Dampfwalze zu überfahren und die Überreste als Dünger zu verwenden. Die Justiz reagierte mit einer Busse von 1800 Franken. Doch viele Politiker wählen bewusst den Weg der Stille. Mitte-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter etwa erstattete Anzeige nach einem Angriff auf LinkedIn – und zog sie später zurück. personal Gründe, sagt sie: situations , die man nicht weiter verschärfen will. Rechenschaft fordern ja – aber mit Menschlichkeit.
Die sozialen Medien sind dabei zur Hauptfront geworden. Auf Plattformen wie X wird Schneider-Schneiter als traitor beschimpft, andere nutzen vulgar Kraftausdrücke. Die Nationalrätin vermutet coordinated Kampagnen – unterstützt von künstlicher Intelligenz. Auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter war Ziel eines solchen Angriffs, als der KI-Chatbot Grok auf Nutzerbefehl üble insults gegen sie ausspuckte. Die reale Welt bietet Schutz; die digitale nicht. protection bleibt oft eine Illusion.
Für einige ist der Hass längst Teil des job . Nina Fehr Düsel, SVP-Nationalrätin und Juristin, räumt ein: Man braucht eine thick skin . Doch auch sie sieht Grenzen – sobald der Hass strafbar wird. Andere, wie SP-Nationalrätin Tamara Funiciello, gingen direkt zur Gegenoffensive und konfrontierten Hater an deren doorstep . Doch viele schweigen noch immer. Farah Rumy etwa, aufstrebende SP-Parlamentarierin mit sri-lankischer heritage , lehnt es ab, über ihre Erfahrungen zu sprechen – ein stiller Widerstand gegen die Lautstärke des Netzes.
Die Zahlen lügen nicht, die Stimmen oft schon. Während linke Frauen besonders oft Ziel von sexistischen attacks sind, bleibt die Debatte über Schutz und Verantwortung zaghaft. Schneider-Schneiter fordert Aufklärung: Wer in die Politik geht, sollte wissen, was auf ihn zukommt. Doch Wissen allein schützt nicht vor harm . Und wer denkt, das sei nur Online-Lärm – der irrt. Denn hinter jeder Nachricht steht, bewusst oder nicht, die Erosion einer demokratischen Debatte.
Wenn anonymity Anonymität Hass befeuert, braucht es bessere Moderation – nicht nur auf Seiten der Politik.
Natürlich gehört Kritik dazu – aber Drohungen mit Dampfwalzen? Das ist kein debate Diskurs, das ist krank.
Schneider-Schneiter hat recht: Die Angriffe fühlen sich oft nicht mehr individuell an, sondern wie organized organisierte Mobbing-Wellen.
1800 Franken Busse für eine solche Drohung? Das wirkt mehr wie ein slap Klaps aufs Handgelenk denn wie Abschreckung.
Ich bewundere jede Frau, die trotz sexistischer Kommentare weitermacht. Das braucht mehr als nur Mut – das ist Widerstandsfähigkeit.
Früher wurde man für seine Meinung kritisiert. Heute wird man als Mensch angegriffen. Da ist was kaputt.
Wenn selbst Bundesrätinnen vor KI-gesteuerten Angriffen nicht sicher sind, wer dann? Das ist alarming beunruhigend.
Die Studie sagt 98 Prozent – das heisst: Fast niemand ist mehr verschont. Das ist kein Zufall, das ist System.