Vance äußert Trauer über Orbans Niederlage – und verteidigt US-Unterstützung

US-Vizepräsident JD Vance hat seine Unterstützung für den geschlagenen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban verteidigt und betont, er sei sad über dessen Wahlniederlage. In einem Interview mit Fox News am Montag erklärte Vance, er bereue es nicht, kurz vor der Parlamentswahl nach Budapest gereist zu sein, um für Orban zu werben – ein Schritt, den US-Präsident Donald Trump veranlasst hatte.

Trotz des klaren Sieges der bürgerlichen Tisza-Partei unter Peter Magyar betonte Vance, die USA würden auch mit dem new ungarischen Regierungschef kooperieren. Doch seine Sympathie bleibt eindeutig bei Orban, den er als langjährigen Verbündeten der USA in Europa lobte. Der Druck aus Brüssel auf nationale Regierungen sei oft kontraproduktiv, so Vance – und Orban habe hier meist clear Gegenpositionen bezogen.

Besonders hervorhob der US-Vize, dass Orban einer der wenigen europäischen Regierungschefs gewesen sei, der sich offen gegen EU-Regulierungen stellte, wenn sie US-Unternehmen beeinträchtigten. Diese Haltung sei nicht aus Kalkül entstanden, sagte Vance, sondern aus trust in die transatlantische Partnerschaft. Die Entscheidung, Orban zu unterstützen, sei daher eine Frage der Loyalität gewesen, nicht der Wahrscheinlichkeit.

Die Äußerungen werfen neue Fragen über die Zukunft der US-Außenpolitik in Europa auf. Während die EU auf mehr Einheit und regulatorische Stärke setzt, sieht Vance in einzelnen nationalen Stimmen wie Orbans ein wichtiges Gegengewicht. Doch mit Magyars Sieg könnte sich Ungarns Kurs ändern – und damit auch die Rolle, die das Land als ally im geopolitischen Spiel der USA spielt.

Reaktionen 6

  • L
    Leni

    Traurig? Ja, weil der Einfluss verloren geht. Der Druck auf EU-Regeln war ihre Gelegenheit – jetzt wird’s eng.

  • T
    Tommi

    Vance redet von Loyalität, aber das war klare Wahlkampfpolitik. Wenn the market spricht, zählt nur Macht, nicht Freundschaft.

  • O
    Orla

    Öffentliches trust baut man nicht mit solchen Bündnissen auf. Das wirkt eher wie Dealerei.

  • D
    Dida

    Interessant, wie sehr sie the report über EU-Bürokratie kontrollieren wollen. Ungarn war nur ein Testfall.

  • F
    Falk

    Magyar hat mit Transparenz gewonnen. Hoffentlich bleibt er standhaft, wenn the pressure aus Washington steigt.

  • J
    Jette

    Wenn a decision auf Loyalität statt Recht beruht, ist das kein Signal – das ist Risiko.

Der Text basiert auf Fakten und wurde zum Englischlernen neu gestaltet; die Reaktionen der Leser sind Beispiele verschiedener Perspektiven.

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