Paris-Roubaix: Tadej Pogačar fehlen beim Zielsprint nur Zentimeter

Beim legendären cobbled classic Paris-Roubaix entschied sich das Rennen im final sprint – und für Tadej Pogačar endete ein furioser Kampf erneut knapp hinter dem Sieger. Nur centimeters fehlten dem Tour-de-France-Champion, um Wout van Aert noch zu überholen. Der Belgier vom Team Visma-Lease a Bike holte sich nach 2019 in Mailand-Sanremo seinen zweiten monument victory des Radsports.

Das Rennen war geprägt von mechanical issues und hektischen dramatic turns – sowohl Pogačar als auch van Aert mussten mehrfach wegen damage an ihren Rädern wechseln und von hinten aufholen. Van Aert zeigte dabei beeindruckende resilience , als er nach einem eigenen Materialproblem noch zur Spitzengruppe zurückfand.

Für Pogačar ist es die erste defeat seit seinem WM-Triumph im vergangenen September – ein Ende der Siegesserie, das besonders schmerzt, weil er erneut second place wurde. Der Slowene hatte erst letzte Woche die Flandern-Rundfahrt gewonnen und feierte damit seinen dritten Triumph bei dem Rennen.

Trotzdem bleibt ein missing title im Monumenten-Sammelalbum: Paris-Roubaix. Bei den anderen Klassikern – Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt – hat er jeweils mindestens einmal claimed victory . Der Druck, diesen letzten historic race zu gewinnen, wird nach dieser knappen Niederlage nicht kleiner.

Kommentare 6

  • B
    BastiRadsport

    Wieder zweiter? Das ist so close , das frisst sicher Mega-Energie. Hoffentlich bleibt er motiviert.

  • K
    Kopfstein_Klaus

    Van Aert auf Paris-Roubaix – das passt wie perfect fit auf Kopfsteinpflaster. Respekt vor der Leistung.

  • L
    Luka_in_Oberbayern

    Pogačar fehlt nur noch this one Sieg. Der pressure wird mit jedem Jahr größer, das weiß er selbst.

  • R
    Rennrad_Rosi

    Bei all den Defekten ist schon finishing zu sein eine Leistung. Ganz zu schweigen von vorne mitzufahren.

  • V
    VanDerPoelFan

    Klar, Pogačar ist stark – aber wenn van Aert in Topform ist, bleibt kaum was übrig.

  • T
    Tour_Kenner

    Ist es jetzt Zeit zu gewinnen oder schon zu viel Druck? Das wird spannend nächstes Jahr.